• Fortsetzung nächste Seite
  • Fortsetzung von Seite 33

oder verabschiede dich aus der high society – eine andere Wahl gab es nicht.

Mit einem Ruck richtete sich Rope am Schreibtisch auf: finanzielle Lage, keine Wahl? Vor Aufregung bekam er rote Flecken im Gesicht. Abrupt drehte er mit dem rechten Fuß seinen schweren Ledersessel eine Vierteldrehung nach links und begann mit zitternden Fingern auf die Tasten seines Computers zu drücken.

Namen und schier endlose Zahlenkolonnen liefen über den Bildschirm. Wieder und wieder holte sich Rope neue Daten auf die flimmernde Mattscheibe. Und je länger er sie betrachtete, um so aufgeregter wurde der Chef der Investmentbank Nots, Ink & Matters. Fünfzehn, vielleicht zwanzig Minuten brauchte Rope, dann hatte er genug gesehen. "Das wär’ ein Ding", murmelte er vor sich hin, "mein Gott, es wäre die Rettung."

Plötzlich hatte Rope es eilig. Eine Sekretärin mußte seinen Wagen vorfahren lassen; der verdammte Computerausdruck verschwand im Schreibtisch. Rope griff seinen eleganten Lederkoffer und verließ das Büro. Er wußte genau, der schwierigste Teil seines Plans lag noch vor ihm, und zu Hause könnte er am besten alles in Ruhe bedenken.

Nots, Ink & Matters brauchte einen Verbündeten. Sicher, die Bank war eine der größten am Platze, aber das Rad, das Rope drehen wollte, war doch eine Nummer zu groß für ein Institut. Rope wußte, wer sein Partner bei diesem Spiel sein könnte. Heute abend, auf der Dinnerparty des Finanzministers, würde er Hamilton Lock, den Kollegen von Flipper-Rainbow, Incorporated treffen.

Locks Bank war fast so groß wie Nots, Ink & Matters, und zusammen waren sie ganz klar die Nummer eins in New York. Geschäftlich galten beide Häuser als erbitterte Konkurrenten. Sie betrieben die gleichen Börsengeschäfte und buhlten um dieselben Kunden. Niemand würde auch nur im Traum daran denken, daß diese Häuser gemeinsame Sache machten.