Politik

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DIE ZEIT

Amüsant?

Dies alles erinnert an den „Irrenwitz“: Sitzt ein Mann, schlägt sich mit dem Hammer auf den Finger, immer wieder. Weshalb? „Weil’s so angenehm ist, wenn der Schmerz nachläßt.

Kirche am Kreuzweg

Streit in der Ostberliner Kirche? So, als hätte sie etwa nicht genug an ihren täglichen Konflikten mit dem Staat? Was letztes Wochenende als Kontroverse zwischen Bischof Forck und Generalsuperintendent Krusche vermeldet wurde, war eine für die Kirche notwendige und normale Debatte um ihren „besten Weg“ auf schwierigem Gelände.

Abmarsch aus Afghanistan

Keiner hat recht daran glauben wollen, bis zuletzt waren die Zweifel größer als die Hoffnungen, aber nun ist das Afghanistan-Abkommen unter Dach und Fach.

Wind säen, im Sturm ernten

Zum erstenmal übertrug das sowjetische Fernsehen am Wochenende die russische Ostermesse. Fast gleichzeitig predigte Michail Gorbatschow über den Bildschirm gegen jene orthodoxen Kommunisten, die den Tempel seiner perestrojka entweihen.

Zeit-Spiegel

Wer in den letzten Wochen Freunde oder Verwandte in Rumänien mit Fleisch, Wurst, Kaffee und Kakao erfreuen wollte, erhielt eine ernüchternde Antwort: Die rumänischen Behörden liefern seit Anfang des Jahres die Pakete aus dem westdeutschen Versanddienst nicht mehr aus.

Atomares Endlager: Mit dem Salz am Ende?

Vor fast einem Jahr, am 12. Mai 1987, ereignete sich im Erkundungsschacht Gorleben 1 ein tödlicher Unfall. In einer Tiefe von 234 Metern löste sich ein stählerner Stützring aus seiner Verankerung und stürzte auf die Schachtsohle; ein Bergmann starb, fünf weitere Bergleute wurden verletzt.

Der Friede bröckelt

Hier wohnen die Freunde des Bürgermeisters.“ So steht es neuerdings geschrieben auf der Balduintreppe, just zwischen den Häusern an der Hafenstraße.

Wolfgang Ebert: Das Frühstück

„Einen schönen guten Tag, lieber Kollege Genscher, auch mal wieder im Lande? Was verschafft mir das Vergnügen? Doch hoffentlich keine Absage Ihres Messebesuchs.

Prag: Vorsichtige Reformen

Anders als in Warschau und Budapest hat die KP-Führung in Prag Gorbatschows Reformpolitik nur zögernd aufgegriffen. Die personellen Veränderungen auf der jüngsten Sitzung des Zentralkomitees sind wenig aussagekräftig.

BONNER BÜHNE: Des Kanzlers voller Glanz

Umstellt ist der Kanzler: vom Frühling. Die Magnolien sind rechtzeitig aufgeplatzt, und die Moore-Plastik mitten auf dem Rasen vor seinem Amtssitz entzückt sogar abgebrühte Bonner Journalisten aufs Neue.

Geiseldrama im Nahen Osten

Schickt einen Sarg und eine Ambulanz“, sagten die Luftpiraten über Funk. „Wir brauchen Treibstoff, sonst bekommt ihr noch mehr solche Geschenke.

DOKUMENTE DER ZEIT: Das Kleid der Freiheit

Vor zwanzig Jahren, nach dem Attentat auf Rudi Dutschke am Karfreitag 1968, mahnte der damalige Justizminister Gustav Heinemann Bürger und protestierende Studenten zu Toleranz und Besonnenheit.

Die Diskussionsrunde

„Wie kann man dafür sorgen, daß die perestrojka die Demokratisierung unumkehrbar bleibt?“, lautet das Thema der Diskussionsrunde.

Nur ein halber Skandal

Wohlfahrtsverbände und Kirchenkreise in Nordrhein-Westfalen müssen sich unversehens massiver Kritik stellen. Schuld daran ist ein 167 Seiten umfassender Bericht des Landesrechnungshofes an das Düsseldorfer Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales.

Heimatpflege: Heil Dir

Lehre hat 3600 Einwohner und liegt im niedersächsischen Schuntertal in der Nähe von Braunschweig. Die Zeit ist auch dort nicht stehengeblieben.

Menschenhandel vor Gericht: Rotkäppchens Ende

Fast schien es, als striche ein Wehmutshauch durch den Saal. Es war der Tag der Plädoyers im Mainzer „Rotkäppchen“-Prozeß. Ein letztes Mal würde man sich zur Urteilsverkündung zusammenfinden.

Falsche Hoffnungen

Ein ominöses Telephongespräch erregt das Ruhrgebiet. Da soll der Krupp-Manager Gerhard Cromme dem Thyssen-Manager Heinz Kriwet aus dem Auto heraus – und deshalb angeblich mitgehört – erklärt haben, die SPD-Landesregierung in Düsseldorf sei für eine möglichst schnelle Schließung der Krupp-Hütte im Duisburger Stadtteil Rheinhausen.

Karl-Heinz Büschemann:: Blindflug durch die Subventionen

Der miese Dollar brachte es endgültig an den Tag. Konnten die Konstrukteure des europäischen Gemeinschaftsflugzeuges Airbus in den zurückliegenden Jahren immer wieder erfolgreich die Hoffnung verbreiten, eines Tages werde das von vier Nationen gemeinsam gebaute Passagierflugzeug doch noch in die Gewinnzone fliegen, so half dem Konsortium dabei, daß für einen Umsatz-Dollar zeitweilig sogar 3,40 Mark in die Kasse flossen.

Bonner Kulisse

Und zum dritten! Nach zwei vergeblichen Anläufen versucht die CSU jetzt erneut, ihren Steuerexperten Reinhold Kreile in den Bundestag zu bugsieren, weil sein Sachverstand in der Diskussion um die Steuerreform vermißt wird.

Sonntagsarbeit: Wende

Es geht, wie so oft, ums Prinzip. Sonntagsarbeit ja oder nein, das ist die Frage, die der Stuttgarter Regierungspräsident Manfred Bulling jetzt eigentlich beantworten sollte.

Fünf Weise: Vom Sockel

Ein deutscher Professor, der sich in aller Öffentlichkeit mit seinen Kollegen anlegt, macht einen schlechten Eindruck. Diesen Schluß muß man aus der Reaktion auf den Beitrag von Ernst Helmstädter in der ZEIT vom 1.

Im Netz der Fahnder

Ein Vorstandsmitglied des Hamburger Chaos Computer Clubs sitzt in Paris in Untersuchungshaft

Die Schulden und das Streben nach Glück

Alle Achtung vor diesem Urteil“, schrieb eine Schuldnerberatung. „Damit kann man arbeiten. Hut ab vor Richtern, die derartige Entscheidungen treffen.

Pressekonzentration in Deutschland: Die Dynastie von der Ruhr

Das vierzigjährige Bestehen der auflagenstärksten deutschen Abonnementszeitung wurde nach Art des Hauses gefeiert. Erich Brost, Gründer und Herausgeber der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) in Essen, griff nach langer Abstinenz noch einmal zur Feder und stellte befriedigt fest: „Die Führung des Unternehmens ist stark und geschlossen, die Mitarbeiter voller Hingabe an ihr Werk.

Leichte Brise aus Bonn

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Erich Maaß aus Wilhelmshafen ist im windreichen Norden der Republik zu Hause und möchte dieses Energiepotential um jeden Preis nutzen, auch um den neuer Subventionen aus dem Staatsetat.

Das Gespür für den rechten Moment

Das Gespür für den rechten Moment ist an der Börse Gold wert. Tim Schmiel, der Aktienexperte der Düsseldorfer Simonbank, hat es.

Markt-Report: Der Mut wächst

Nach den Osterfeiertagen ist wieder mehr Schwung in die deutschen Aktienmärkte gekommen. Dafür sorgte nicht nur die schwindende Furcht vor einem neuen Börsenkrach, sondern auch die Tatsache, daß in Tokio die Kursverluste vom vergangenen Oktober bei Aktien wieder voll wettgemacht worden sind und erneut Rekorde gefeiert werden können.

MANAGER UND MÄRKTE

Konkurrenz belebt das Geschäft. Im kommenden Jahr werden das die deutschen Versicherungsunternehmen zu spüren bekommen. Denn dann wird Lloyd’s of London, die größte Versicherungsbörse der Welt, eine Repräsentanz in der Bundesrepublik eröffnen.

Mieterhöhungen möglich

Schneider: Das Schicksal des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes ist offen. Die Bauminister aller Bundesländer haben sich dafür ausgesprochen, die Regelungen zum Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz aus dem Steuerreformpaket herauszulösen.

Stern aus dem Morgenland

Seit Monaten liegen sie auf der Lauer. Die „Arbs“, wie die Arbitrageure, die in großem Stil auf kurzfristige Kursgewinne an der Börse spekulieren, im englischen Finanzjargon genannt werden, haben „Blut gerochen“, beschrieb das Wirtschaftsblatt Financial Times die Situation ungewohnt martialisch, aber wohl zutreffend.

Entsorgung mit Gewinn

Am 29. September trugen die Männer an den Hoesch-Hochöfen III und V vollen Atemschutz. „Die Angst vor Dioxin war groß“, erinnert sich Hans-Otto Wolf, Vorsitzender des Betriebsrates: „Alle dachten an Seveso.

Hochschulen: Marketing für die Karriere

Ja, es sei schwierig, ihn zu erreichen, sagt Manfred Ritter. Gerade erst sei er aus Düsseldorf zurückgekommen, morgen müsse er wieder dort hin.

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