Ein schöner Film fürs bessere Schulfernsehen Über österreichische Emigranten, die 1944/45 als amerikanische Soldaten zurück in ihre Heimat kommen. Die Schwärmer unter ihnen, voller Hoffnung auf Erneuerung, träumen von einer gerechteren Welt. Die Pessimisten unter ihnen wissen um die Strategie hinter den Träumen. Sie bleiben, was und wie sie schon immer waren, und akzeptieren – ganz selbstverständlich – ihren Aufstieg.

Erzählt und vorangetrieben wird das ganze Drama durch große Worte – durch Bekenntnisse und Geständnisse.

Ein US-Leutnant zu seinem kommunistischen Sergeant: "Der Krieg für die Revolution ist nicht mein Bier." – "Und was ist Ihr Bier?" – "Mein Bier ist französischer Cognac."

Dieser Sergeant, etwas später, zu seinem idealistischen Freund: "Ich will jetzt leben. Meine Hoffnungen hat niemand gewollt. Also such’ ich mir neue."

Eine realistische Frau, sehr auf Karriere bedacht, zu ihrem idealistischen Freund: "Mußt du immer so weltverbesserisch schwer sein? Es kann doch nicht alles Requiem sein."

Der Sergeant, inzwischen desillusioniert, zu seinem Freund: "Man kann auch gut leben, ohne an etwas zu glauben. Unser Leutnant hatte recht Es geht nichts über französischen Cognac."

Jede Aussage eine grundlegende Entscheidung, jede Antwort ein grundlegendes Urteil.