Für die deutschen Bauern ist das Flächenstillegungsprogramm der EG offenbar sehr attraktiv. Obwohl endgültige Vorschriften aus Brüssel noch fehlen, gingen schon so viele Anträge ein, daß mit Schwierigkeiten bei der Finanzierung gerechnet wird,

Europas Bauern verdienten 1987 im Durchschnitt 3,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Die dänischen (minus 35,3 Prozent) und die bundesdeutschen Bauern (minus 27,5 Prozent) hatten dabei die größten Einbußen, während die Bauern in Irland (plus 21,1 Prozent) und Spanien (plus 7,9 Prozent) die größten Zuwächse verzeichneten. Trotzdem verdienen sie immer noch etwa nur ein Drittel soviel wie die Spitzenverdiener in den Niederlanden.

Der britische Immobilienmarkt ist aus den Fugen geraten. Die Preise für Häuser und Wohnungen steigen mit einer Jahresrate von rund 25 Prozent. Spekulierende Hauskäufer nehmen extreme Verschuldungen in Kauf. Luxuswohnungen in bevorzugter Londoner Lage kosten heute umgerechnet drei bis 12,8 Millionen Mark, und selbst für halbverfallene Häuschen in Mittelengland müssen Käufer bis zu 640 000 Mark zahlen. Da es praktisch keinen Mietmarkt gibt, eine die meisten Briten gezwungen, eine Wohnung zu kaufen.

China will in den nächsten Jahren weitere Atomkraftwerke bauen und dabei mit ausländischen Firmen zusammenarbeiten. Bis Ende des Jahrhunderts soll die Kapazität auf bis zu 6700 Megawatt ausgebaut werden, und bis zum Jahre 2040 soll Atomkraft zur Hauptenergiequelle werden. Für zwei geplante Reaktoren steht die Kraftwerk-Union (KWU) des Siemens-Konzerns in Verhandlungen.

Japan hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 5,1 Prozent weniger Personenwagen exportiert als im ersten Halbjahr 1987. Die Exporte in die USA sanken um 17,5 Prozent, in die Bundesrepublik um 5,6 Prozent auf 266 431 Autos.

et