Einen Exportüberschuß von 14,2 Milliarden Mark hat die Bundesrepublik im Juni erzielt. Einer Wareneinfuhr im Wert von 36,1 Milliarden Mark stand eine Ausfuhr von 50,3 Milliarden Mark gegenüber. Im Vergleich zum vergangenen Jahr stiegen demnach die Importe um 6,8 Prozent, die Exporte um 19 Prozent.

In verkabelten Haushalten erreichen die Privatsender schon fast so hohe Marktanteile wie die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten. SAT 1 erzielte im Mai sogar zum ersten Mal mit 24,2 Prozent einen höheren Marktanteil als das erste Programm der ARD (22,5 Prozent). Das ZDF lag mit 20,1 Prozent auf dem dritten Platz, RTL plus blieb mit 9,8 Prozent noch hinter den dritten ARD-Programmen (11,5 Prozent) zurück.

Rund 980 Millionen Mark sind 1987 in den Ausbau der Fernwärme investiert worden. Gegenüber 1986, als mit rund 1,2 Milliarden Mark die Investitionen am größten waren, ist das ein Rückgang um siebzehn Prozent. Zwei Millionen Haushalte in der Bundesrepublik werden mit Fernwärme versorgt. Das sind rund neun Prozent der Energieabnehmer.

Mehr als achtzig Prozent der Arbeitnehmer in der Bundesrepublik arbeiten schon weniger als vierzig Stunden pro Woche. Ende des vergangenen Jahres hatten erst rund 55 Prozent eine kürzere Arbeitszeit.

Seit 1982 hat der Bund 309 seiner damals 808 Unternehmensbeteiligungen verkauft. Der Erlös aus diesen Privatisierungen beträgt 6,6 Milliarden Mark.

Der innerdeutsche Handel ging in der ersten Hälfte des Jahres um drei Prozent auf 6,45 Milliarden Mark zurück. Dabei sanken die Lieferungen bundesdeutscher Unternehmen um elf Prozent. Die DDR hielt sich beim Kauf zurück und schöpfte den zinslosen Oberziehungskredit Swing nicht einmal zur Hälfte aus. Die Exporte der DDR stiegen dagegen um sieben Prozent. Das Defizit der Bundesrepublik im innerdeutschen Handel lag bei 161 Millionen Mark.

Australien und Neuseeland wollen bis 1990 einen gemeinsamen Markt errichten, dem später auch andere Länder im Südpazifik beitreten können. et