Am 30. September ist es soweit. Bis zu diesem Tag müssen Bausparer die Wohnungsbauprämie beantragt haben. So verlangen es die gesetzlichen Bestimmungen. Wer im Jahr 1986 bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschritten hat, bekömmt für die Bausparbeiträge von 1987 eine Prämie von mindestens 14 Prozent. Bei den Landesbausparkassen (LBS) sind das immerhin drei von vier Bausparern.

All jene, die gut verdienen, müssen genau rechnen: Die gesetzliche Grenze betrifft das zu versteuernde Einkommen. Es darf 24 000 Mark bei ledigen und 48 000 Mark bei verheirateten Sparern (plus 1800 Mark je Kind unter 18 Jahren) nicht überschreiten. Allerdings kann das Brutto-Einkommen erheblich höher liegen. Der Grund: Verschiedene Freibeträge können geltend gemacht werden. Was wegen persönlicher Besonderheiten über die Pauschalen und Freibeträge hinausgeht, kommt noch einmal hinzu.

Wer darüber liegt, kann seine Sparbeiträge bei der Einkommensteuer unter der Rubrik „Sonderausgaben“ eintragen. Dabei gibt es keine Einkommensgrenzen.

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Im Rahmen des Börsenspieles der ZEIT hat die Simonbank vergangene Woche ihr Wertpapierdepot umgeschichtet. Tim Schmiel verkaufte die Aktien am Hamborner Bergbau mit einem Kursgewinn von 6,1 Prozent, was ihm 2650 Mark zusätzlich in die Kasse brachte. Er deckte sich für fast 46 000 Mark ein mit Stammaktien der Colonia Versicherung zum Kurs von 470 Mark.

Außerdem verkaufte Schmiel die Aktien der Aachener und Münchener Versicherung mit einem Plus von elf Prozent oder fast 3900 Mark. Er investierte die freigewordene Summe von 38 600 Mark in Aktien der Bayerischen Vereinsbank, die er zum Kurs von 344 Mark kaufte. kah