Von Sheldon Himelfarb
WASHINGTON. – In der Verlagswelt machen immer neue Unternehmensaufkäufe von sich reden. Random House kauft Crown Publishing. Die Buchproduktion gerät immer stärker in die Hände einiger weniger Großkonzerne. Bald wird eine Handvoll von Verlagen fast die Hälfte des Marktes beherrschen, der einst von Dutzenden unabhängiger Familienunternehmen geprägt war.
Was heißt dies für die Zukunft des Buchwesens? Die Antwort ist einfach, so wie bei den Hamburger-Läden: Das Zeitalter von Mc-Buch bricht an.
Seit über einem Jahr kaufen die Verlagsriesen kleinere Unternehmen zu Preisen ein, die bis zu fünfzigmal über deren Jahreserträgen liegen. Da bedarf es eines ungeheuren Anstiegs der Verkaufsziffern, um das Geld für diese Megadollar-Fusionen wieder hereinzubekommen. Und damit kommt Mc-Buch ins Spiel.