Entdeckungen sind zu machen: Wer kennt hierzulande James Hanley oder Wyndham Lewis, beide schon moderne Klassiker, deren Romane erst jetzt bei uns erscheinen? Philip Larkin, der vor nicht allzu langer Zeit gestorben ist, zählt zu den eigenwilligsten europäischen Lyrikern. Und immer wieder Erzähler: von Graham Greene, dessen – wie er selbst sagt – letzter Roman in diesem Herbst erschienen ist, über John Berger mit seinen faszinierenden Liebesgeschichten bis hin zu einem jüngeren Autor wie Peter Ackroyd, der nicht nur eine umfangreiche Biographie über T. S. Eliot verfaßt hat, sondern auch als Romancier erfolgreich ist. Daß Schriftstellerinnen in der englischen Literatur eine wesentliche Rolle spielen, zeigt sich auch in unserer Beilage: Jane Austen, Virginia Woolf, Edith Sitwell, Angela Carter und die junge Anne Fine aus Schottland stehen hier für viele.

Volker Hage