Rund fünfzig Milliarden Mark werden in der Bundesrepublik jährlich für die Sanierung und Modernisierung von Altbauten ausgegeben. Das sind über die Hälfte der gesamten Wohnungsbau-Investitionen. Die Beseitigung umweltbedingter Schäden verschlingt dabei allein etwa vier Milliarden Mark.

Der Umsatz der bundesdeutschen Einzelhändler stieg in den ersten neun Monaten des Jahres um drei Prozent. Das größte Plus machten die Möbelfachgeschäfte: Sie legten um zehn Prozent zu. In Reformhäusern und Drogerien stagnierte dagegen der Umsatz.

Um 90,9 Milliarden Mark waren in den ersten drei Quartalen 1988 die Exporte der bundesdeutschen Wirtschaft größer als ihre Importe. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres betrug der Überschuß im Außenhandel 83,6 Milliarden Mark.

Gestiegen ist auch der bundesdeutsche Agrarexport – um 2,5 Prozent auf 12,2 Milliarden Mark im ersten Halbjahr. Mehr verkauft haben die Landwirte aber nicht: Ursache für das Plus sind vor allem international höhere Preise für Milchprodukte und Fleisch.

Eiscreme ist in. Die Bundesbürger aßen in dieser Saison insgesamt 288 Millionen Liter Markeneis. Das waren fast dreißig Millionen Liter oder pro Kopf zehn Kugeln mehr als in den ersten acht Monaten des Vorjahres.

Auf den Sparkonten in der Sowjetunion liegen derzeit rund 283 Milliarden Rubel, umgerechnet rund 850 Milliarden Mark. Pro Bürger der UdSSR sind das 1450 Rubel oder 4350 Mark. Am sparsamsten sind die Litauer: Sie legten durchschnittlich 2257 Rubel oder 6771 Mark zurück. ls