Unzählige Urlauber haben diese Erfahrung schon gemacht: Da geht man im Ausland in eine Bank und möchte mit einem Euroscheck Bargeld bekommen. Das geht in der Regel problemlos, doch dann verlangt der Schalterbeamte eine Bearbeitungsgebühr für den Euroscheck. In den Bestimmungen ist jedoch eindeutig klargestellt, daß die den Scheck annehmende Bank keine zusätzliche Gebühr für die Einlösung verlangen darf. Der auf dem Scheck stehende Betrag muß auf Heller und Pfennig ausgezahlt werden. Die Gebühren werden Euroscheck-Inhabern nämlich bei der kontoführenden Bank in der Heimat abgezogen. Diskussionen mit ausländischen Bankangestellten sind meistens zwecklos, und zähneknirschend müssen sich die Touristen diesem Gebührenschacher fügen. Doch damit soll nun Schluß sein. Die EG-Kommission forderte jüngst betroffene Urlauber auf, sie sollten sich an ihre Hausbank wenden und sich die unrechtmäßig erhobene Gebühr erstatten lassen. Dafür genügt die Vorlage des Kassenbelegs der ausländischen Bank.

Wer sorgt sich angesichts der Krise der staatlichen Rentenversicherung nicht um seinen Lebensstandard nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben? Karl-Heinz Bilitza gibt in seinem neuen Buch „Zukunftssicherung durch gezielte Kapitalanlagen“ seinen Lesern umfassende Informationen über die Möglichkeiten der privaten Vorsorge. Die Entscheidung, wie und wo der Spargroschen angelegt werden sollte, kann er zwar niemandem abnehmen, aber er informiert gründlich und gut verständlich über alle denkbaren Formen der Geldanlage. Das im Verlag Moderne Industrie jetzt erschienene Buch ist mit 78 Mark zwar nicht gerade billig, aber dennoch preiswert. bm