Der Musterknabe innerhalb der EG ist Luxemburg: Niedrige Arbeitslosenzahlen, ein stetiges Wachstum und nur geringe Inflation kann der kleinste Mitgliedstaat vorweisen. Daran ändert sich voraussichtlich auch im kommenden Jahr nichts. Von allen zwölf EG-Ländern wird das Großherzogtum nach einer Prognose der EG-Kommission auch weiterhin als einziger EG-Staat annähernd Vollbeschäftigung bei einem Wachstum von 2,4 Prozent erreichen. Ganz anders Spanien. Für die iberische Halbinsel sagt die Brüsseler Kommission zwar mit 3,9 Prozent das höchste Wachstum innerhalb der Gemeinschaft voraus. Gleichzeitig aber wird Spanien mit 19,6 Prozent weiterhin die höchste Arbeitslosenquote in der EG haben. Mit einer geschätzten Zunahme des Bruttosozialproduktes von 2,5 Prozent und einer Arbeitslosenquote von 8,2 Prozent liegt die Bundesrepublik jeweils im EG-Mittelfeld.