Von Charles J. Cazeau

Könnte uns die Wissenschaft eines Tages eine Zeitmaschine bescheren, mit der man in die Vergangenheit oder in die Zukunft reisen kann? Oder ist das alles nur Phantasie?

So bestechend die Idee ist: sie ist reine Phantasie. Die Vergangenheit umfaßt Ereignisse mit einem Anfang und einem Ende. Sie ist eine Einbahnstraße. Sonst würde ja irgendwo im Universum beispielsweise Julius Cäsar immer wieder den Rubikon überqueren und dauernd von Brutus erdolcht werden. Ein Aspekt dieses faszinierenden Themas ist jedoch der Umstand, daß wir in der Tat in die Vergangenheit sehen können. Wir blicken zu Sternen empor, die viele Lichtjahre von uns entfernt sind, und sehen sie nicht so, wie sie jetzt sind, sondern wie sie waren, als das Licht von ihnen ausging. Man sieht zum Beispiel einen Stern, der acht Lichtjahre entfernt ist, so, wie er vor acht Jahren war. Ein Astronom auf einem 2000 Lichtjahre entfernten Planeten könnte mit einem magischen superstarken Teleskop Cäsar den Rubikon überqueren sehen.

Menschen gehen aufrecht, andere Primaten nicht. Warum soll das Aufrechtgehen ein großer "evolutionärer Fortschritt sein"?

Versuchen Sie, sich auf alle viere niederzulassen und einen Nagel einzuschlagen. Wenn Unterarme und Hände als Stütze gebraucht werden, beeinträchtigt das ihre Verwendungsmöglichkeiten stark. Steht man jedoch auf zwei Beinen, sind Hände und Arme frei für andere Aufgaben, etwa das Hantieren mit Werkzeugen, besonders, wenn die Hände noch mit den Fingern gegenüberliegenden Daumen ausgestattet sind. Es ist diese Fähigkeit, Werkzeuge zu machen (und schließlich Werkzeuge zur Herstellung anderer Werkzeuge), die den Evolutionsprozeß des Menschen bis zu seinem heutigen Stand beschleunigte. Ein weiterer Punkt ist, daß beim Stehen Gesichts- und Gehörsinn die Umgebung viel weiträumiger erkunden konnten – im Überlebenskampf ein großes Plus.

Wie lange kann ein Kamel ohne Wasser auskommen?

Ein Kamel ist ein bemerkenswertes Tier. Es kann 17 Tage ohne Wasser auskommen. Es kann mit einer Last von 500 Pfund in drei Tagen ungefähr 120 Kilometer zurücklegen, wiederum ohne einen Tropfen Wasser zu trinken. Das Kamel hat nämlich in seinem Höcker eine große Menge Fett gespeichert und besitzt die Fähigkeit, aus diesem Fett durch Oxidation Wasser zu gewinnen. Das heißt nicht, daß Kamele nicht durstig werden. Wenn sie nach einer langen Durststrecke trinken können, schaffen sie mehr als 100 Liter auf einmal.