Auf den 249 Quadratkilometern der Stadt Frankfurt leben 128 983 ausländische und 492 396 (= 79,3 Prozent) deutsche Einwohner, außerdem 908 Pferde, 1691 Rinder, 3229 Schweine und 23 623 Stück Federvieh.

Statistisch teilen sich zwei Frankfurter eine Behausung; die 315 867 Wohnungen sind in 68 356 Gebäuden untergebracht; 21 561 Häuser, rund ein Drittel aller Liegenschaften, werden ausschließlich gewerblich genutzt.

Nach dem Fernsehturm (331 Meter) am höchsten ragt mit 166 Metern die Dresdner Bank in Frankfurts Himmel. Der Dom erreicht lediglich 95 Meter.

382 Banken, davon 237 ausländische, tätigen von Frankfurt aus ihre Geld- und Börsengeschäfte. Die Frankfurter Wertpapierbörse setzt jährlich 1359 Milliarden Mark um, ein Betrag so hoch wie das Bruttosozialprodukt der Bundesrepublik.

In der Kulturstadt Frankfurt gehen jährlich 600 000 Menschen ins Theater, 130 000 sind Mitglieder in Sportvereinen, über 60 000 schreiben sich alljährlich für Volkshochschulkurse ein. Über 2,5 Millionen besuchen jedes Jahr den Frankfurter Zoo und die dort einquartierten 6461 Tiere.

Die Frankfurter Stadtbevölkerung produziert im Jahr 1,1 Milliarden Tonnen Müll und Schutt (Erdaushub eingerechnet), verbraucht 79 Millionen Kubikmeter Trinkwasser und läßt 105 Millionen Kubikmeter Abwasser durch die Reinigungsanlagen fließen – rund ein Viertel der Wassermassen des Starnberger Sees.

Für die Verwaltung ihrer Stadt stehen der CDU-Regierung unter Oberbürgermeister Wolfram Brück jährlich 3,55 Milliarden Mark (Haushalt 1988) zur Verfügung.