Im Jahr 2008 bin ich 30. Das stelle ich mir so vor: Wir leben in Betonkästen. Es beugt vor der Radioaktivität vor. Es gibt unterirdische Betongänge, die als Straßen dienen. Autos gibt es nicht mehr. Tiere und Pflanzen erst recht nicht. Schließlich gab es nur noch 45 Menschen. 40 davon waren Forscher, die ein Gas entwickelten, mit dem wir leben konnten. Allerdings bekamen wir keine Kinder mehr. Alle starben, bis auf zwei. Mein Partner starb, und ich war allein. Da fand ich eine Atombombe und zerstörte die Erde und mich.

Nein! So weit darf es nicht kommen. Die Menschen müssen sich besinnen und vieles abschaffen.

Sonja Kuhlmann (10), Landesbergen

Zukunft? Was ist das? Ich denke oft darüber nach, ob es das überhaupt noch gibt. In so einer Umwelt, in der wir leben. Aber da sind wir ja selber dran Schuld. Wir haben alles verschmutzt. Nichts als Müll und Abgase. Dadurch sterben die Bäume ab. Ohne Bäume können wir nicht mehr leben, weil sie uns den Sauerstoff liefern, den wir zum Leben brauchen. Also gibt es keine Zukunft mehr für uns und erst recht nicht für unsere Kinder und deren Kinder.

Unsere Kinder müssen in der von uns zerstörten Umwelt leben, da haben sie doch keine Zukunft. Eigentlich stelle ich mir meine Zukunft lieber so vor: Alles ist wieder schön, es gibt nicht so viel Müll, und alle kümmern sich um die Natur.

Andrea Dieter (14), Weilheim

Mein Kindheitstraum war es immer, Popstar zu werden, Geld zu verdienen und nach meiner Karriere als Sängerin in ein Landhaus zu ziehen, um mich völlig meiner Familie und der Natur zu widmen. Doch wenn ich jetzt über meine Zukunft nachdenke, wird mir übel... Wird die Welt später noch für mich offenstehen? Vor mir sehe ich den Reaktorunfall von Tschernobyl, das Robbensterben, den sich allmählich zuziehenden Strick des Treibhauseffektes ...