Auch der gesamte Süd-Sudan ist für Urlauber gesperrt. Die Reiseveranstalter beschränken ihre Touren meist auf Khartum. Mit Gefahren müssen Touristen außerdem im Tschad und im Südjemen rechnen.

In Südostasien zählen Laos und Kambodscha zu den Urlaubsländern, in denen es für Touristen gefährlich werden könnte. "Es wäre unser Traum gewesen, mit Gruppen dorthin zu fahren, aber die Lage ist einfach noch zu undurchsichtig", sagt Klaus Vetter von Studiosus-Reisen. Ikarus Tours hat zumindest einige Fahrten nach Laos im Programm. "Kambodscha forcieren wir nicht", schränkt Horst Kitzki ein.

In Burma ist die Lage immer noch kritisch. Visa gelten grundsätzlich nur für sieben Tage, der Urlaub muß sich meistens auf den "Kernbereich" beschränken. Nach Sri Lanka fliegen die meisten Reiseveranstalter wieder von Ende März an. Fahrten auf die Philippinen dagegen werden immer noch zurückhaltend ("defensiv") verkauft.

Als Krisengebiet gilt nach wie vor Mittelamerika, vor allem Nicaragua, El Salvador und Honduras. In Guatemala dagegen hat sich die Lage beruhigt. Weitgehend unproblematisch sind auch Costa Rica und Belize. Trotz der politischen Unruhen der vergangenen Wochen sehen die meisten Reiseveranstalter auch für Venezuela-Reisende keine Gefahren.

In Zweifelsfällen sollten Reisende sich beim Auswärtigen Amt erkundigen. Über die Visa-Bestimmungen geben die einzelnen Botschaften Auskunft. Regina Aßmann