Vom Geschäftsjahr 1987 an sind bundesdeutsche Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) ab einer bestimmten Größe gesetzlich verpflichtet, ihre Geschäftsabschlüsse zu veröffentlichen, doch nur 26 000 der rund 370 000 betroffenen Unternehmen haben es bislang für nötig befunden, diese Publizitätspflicht zu erfüllen. Dies ergab eine Umfrage des Wirtschaftsmagazins Impulse bei den deutschen Registergerichten. Jene 93 Prozent der GmbHs, die bisher jede Auskunft verweigerten, haben indes wenig zu befürchten: Das neue Gesetz sieht weder Strafen noch Bußgelder vor.

Die Einfuhrpreise sind im Februar um 0,3 Prozent gestiegen und lagen damit um 5,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Damit hat sich der Preisauftrieb bei den Importen zunächst nicht weiter beschleunigt. Auch im Januar betrug die jährliche Teuerungsrate 5,9 Prozent, während die Einfuhrpreise im Dezember noch um 3,9 Prozent gestiegen waren. Die Exportpreise erhöhten sich im Februar um 0,2 Prozent und lagen 4,2 Prozent über dem Vorjahresstand.

Verdruß besonderer Art bereitet das milde Winterwetter den Karosseriewerkstätten. In den ersten beiden Monaten dieses Jahres gingen die Aufträge um bis zu dreißig Prozent gegenüber den Vormonaten zurück, klagt die Branche. Der Grund: Auf den meist schnee- und eisfreien Straßen bauten die Autofahrer vergleichsweise wenig Unfälle. Außerdem steigen immer mehr Kraftfahrer im Winter auf öffentliche Verkehrsmittel um.

In Italien wird mehr verdient und weniger gestreikt. Die Löhne und Gehälter stiegen im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,7 Prozent, bei einer Inflationsrate von 5,7 Prozent. Im vergangenen Jahr gingen knapp 22 Millionen Arbeitsstunden durch Streiks verloren; 1987 waren es noch 32,2 Millionen Stunden. ad