Die Allianz Versicherungsgruppe bietet jetzt über ihre Außenorganisationen einen internationalen Rentenfonds an, den die hauseigene Kapitalanlagegesellschaft verwaltet. Der Ausgabepreis des neuen Allianz Inter-Rent Fonds liegt gegenwärtig bei rund 106 Mark.

Die Manager der Kapitalanlagegesellschaft betreuen auch den auf deutsche Rentenwerte spezialisierten Allianz-Rentenfonds. Der schnitt in der ZEIT-Südprojekt-Investmentanalyse nicht gut ab. Er rangierte in seiner Gruppe unter 47 untersuchten Fonds auf Rang 31. Im Analysezeitraum von fünfzehn Monaten sank das Kundenvermögen netto – also bei Berücksichtigung der Kosten für die Anleger – um 0,6 Prozent im Wert.

Wer am 31. Dezember 1987 für 10 000 Mark Fondsanteile gekauft hatte, bekam für die Papiere am 31. März 1989 nur noch 9938,40 Mark ausbezahlt. Zum Vergleich: Der Fonds mit dem schlechtesten Ergebnis erwirtschaftete ein Minus von 2,7 Prozent, der beste ein Plus von 7,8 Prozent. Spitzenreiterin war die Union-Investment-Gesellschaft mit ihrer BBV-Fonds-Union.

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Ein Tochterunternehmen der Westdeutschen Landesbank Girozentrale, die WestLB Finance Netherlands BV, gibt eine Anleihe über 100 Millionen Mark heraus. Die Laufzeit beträgt drei Jahre. Der Kupon lautet auf 8,75 Prozent. Bei einem Ausgabekurs von 100,125 Prozent liegt die Rendite bei 8,70 Prozent.

Eine Euroanleihe bietet die Deutsche Bank Finance NV Curacao den bundesdeutschen Sparern an. Sie hat ein Volumen von 200 Millionen Dollar, also rund 400 Millionen Mark. Ausgestattet ist das am 21. Juni 1999 fällige Papier mit einem Kupon von 9,375 Prozent. Bei einem Ausgabekurs von 101,625 Prozent errechnet sich eine Rendite von 9,43 Prozent. kah