Mit 12,64 Millionen Autos wird Westeuropa in diesem Jahr den Vorjahresrekord von 12,59 Millionen produzierten Autos nochmals leicht übertreffen. Die Bundesrepublik wird voraussichtlich 4,39 (Vorjahr: 4,35) Millionen Wagen herstellen. Auch die britischen, französischen und italienischen Hersteller werden ihre Produktion leicht steigern, während die spanische Produktion auf 1,44 (1,5) Millionen Autos sinken wird.

Von den 2,6 Millionen zwischen 1970 und 1987 neu geschaffenen Arbeitsplätzen sind 1,6 Millionen in Betrieben mit nur fünf bis neunzehn Mitarbeitern entstanden. In Unternehmen mit über 1000 Mitarbeitern gab es dagegen rund 360 000 Arbeitsplätze weniger. 85 Prozent aller Betriebe haben weniger als zehn Mitarbeiter. Dort arbeiten rund 6,6 Millionen Menschen, also ein Viertel aller Beschäftigten.

Wegen des verstärkten Wohnungsneubaus erwartet das Baugewerbe fünf Prozent mehr Bauinvestitionen als im Vorjahr. Im Neubau wird mit einem Zuwachs von fünfzehn Prozent gerechnet. Allerdings wird die vom Bauministerium geplante Zahl von 300 000 fertiggestellten Wohnungen in diesem Jahr wahrscheinlich nicht zu erreichen sein.

Die Rohölimporte der Bundesrepublik sind im April im Vergleich zum Vorjahr um 12,1 Prozent auf 4,8 Millionen Tonnen gesunken. Im gleichen Zeitraum ist allerdings der Durchschnittspreis pro, Tonne um 32,4 Prozent auf 274,14 Mark gestiegen.

Frankreichs Arbeitslosenquote ist im April gegenüber März um saisonbereinigt 0,5 Prozent gestiegen. Mit 2,53 Millionen gemeldeten Arbeitssuchenden liegt die Arbeitslosenquote bei zehn Prozent.

Pro Kopf vierzehn Kilo Tiefkühlkost haben die Deutschen im vergangenen Jahr gegessen. Der Verbrauch gefrorener Lebensmittel – ohne Rohfleisch, Wild und Geflügel – stieg um sechs Prozent auf 860 000 Tonnen. jga