Das reale Wirtschaftswachstum der Bundesrepublik hat im ersten Quartal dieses Jahres 4,2 Prozent erreicht Der starke Anstieg erklärt sich aus der kräftigen Auslandsnachfrage, dem guten Wetter und dem weiterhin großen inländischen Bedarf an Investitionsgütern

Jeder bundesdeutsche Haushalt hat heute im Schnitt eine Lebensversicherung über mehr als 85 000 Mark abgeschlossen 1970 waren es nur knapp 15 000 Mark Im vergangenen Jahr wurden 5,94 Millionen Lebensversicherungen neu abgeschlossen, das sind 7,8 Prozent mehr als 1987

Arzneimittel sind in der Bundesrepublik im Vergleich zu den anderen EG-Staaten am teuersten Die Preise liegen 2,4mal so hoch wie in Portugal, dem billigsten EG-Land Ebenfalls preiswert sind Medikamente in Griechenland und Spanien, teuer auch in Danemark und den Niederlanden Die durchschnittliche Selbstbeteiligung der Patienten am Verkaufspreis betragt in der Bundesrepublik nur 12,4 Prozent Sie ist halb so groß wie in Spanien, Frankreich oder Belgien

Weniger Arbeitslose gab es im April in der Europaischen Gemeinschaft Die Arbeitslosenquote sank gegenüber Marz um 0,1 auf 9,4 Prozent Die Jugendarbeitslosigkeit lag bei 18 Prozent gegenüber 20,3 Prozent im Vorjahr

Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Ölverbrauch der OECD-Lander im ersten Quartal 1989 um 1,9 Prozent auf 38,2 Millionen Barrel pro Tag erhöht Für dieses Jahr wird insgesamt ein Anstieg von knapp zwei Prozent erwartet

In Japan sind im Mai 13 446 Importwagen verkauft worden, das sind 35,8 Prozent mehr als im Vorjahr Besondere Absatzerfolge hatten deutsche Hersteller BMW verkaufte 43,4 Prozent, Mercedes 44,4 Prozent mehr Autos Alle ausländischen Hersteller zusammen haben am japanischen Automarkt einen Anteil von 4,17 Prozent jga