Türme, Giebel und Kuppeln: Den Moskauer Kreml hat Hoflieferant Fabergé 1904 seinem Zaren aus Gold und Silber geschmiedet – als „Osterei“ und Geschenk für die Zarin. Das berühmte Präsent wird jetzt im Bremer Übersee-Museum gezeigt. Die Ausstellung „Das Gold aus dem Kreml“ ist dort aus Anlaß des Gorbatschow-Besuchs bis zum 13. August zu sehen. Vorgestellt werden achtzig Meisterwerke russischer Goldschmiedekunst. Über die Hälfte der Exponate war nie zuvor außerhalb Moskaus zu sehen; einige waren auch dort nicht zu bewundern – sie werden im Depot gelagert. Das „Kreml-Osterei“ ist schon zuvor auf Westreise gewesen. Doch sein musikalisches Inneres wurde erst jetzt repariert – es ist eine Musikschatulle.