In den Ländern Ostasiens gab es im vergangenen Jahr eine boomartige Steigerung der Bruttosozialprodukte. Die sogenannten Schwellenländer Singapur, Südkorea, Taiwan und Hongkong konnten ihre Wirtschaftstätigkeit auf vergleichsweise hohem Niveau noch kräftig steigern. Die höchste Wachstumsrate hatte indes die Volksrepublik China, die sich eine liberale Wirtschaftsverfassung verordnet hatte. Ob die blutige Zerschlagung der Studentenrevolte den Wirtschaftsaufschwung bremst, ist bisher nicht absehbar. Ausländische Investoren könnten auf einige Zeit das Vertrauen in die Pekinger Regierung verloren haben. Doch das Land ist auf diese Hilfe dringend angewiesen, denn noch immer ist China ein armes Entwicklungsland.