Japan ist im vergangenen Jahr der mit Abstand größte Handelspartner der Volksrepublik China gewesen. Ware im Gesamtwert von 19,3 Milliarden Dollar wurde zwischen den beiden Ländern gehandelt. Nach dem Massaker in Peking befürchtet jedoch das japanische Handelsministerium nun einen Rückgang des Warenverkehrs um vierzig Prozent. Auch die anderen Handelspartner bangen derzeit um ihre China-Geschäfte. Die Bundesrepublik Deutschland, im China-Handel an dritter Stelle, hat bisher Naturprodukte und zunehmend auch Konsumgüter wie Textilien, Fahrradzubehör oder einfache Werkzeuge in China geordert und lieferte im Gegenzug vor allem Industrieanlagen.