Die Verfassung der DDR kennt verschiedene Eigentumsformen, darunter auch das Privateigentum, dieses allerdings in äußerst eingeschränkter Form. Unterschieden wird nach „sozialistischem Eigentum“, „persönlichem Eigentum“ und „privatem Eigentum“. Vorrang hat nach Artikel 2, Absatz 2 der Verfassung immer das „sozialistische Eigentum“ Ziel der Eigentumsordnung ist: die Befreiung von Ausbeutung sowie rationelle Nutzung von Betrieben, Landflächen und Bodenschätzen durch die Planwirtschaft

Sozialistisches Eigentum

setzt sich zusammen aus Volkseigentum gilt als unantastbares gesamtgesell- schaftliches Eigentum. Die Verfügungsgewalt obliegt dem Staat. Betriebe, Institutionen und einzelne Burger können für diesen in der Funktion operativer Verwalter bestimmte Eigentumsrechte ausüben

Dazu zahlen Bergwerke, Kraftwerke, Talsperren, Banken und Versicherungen; Industriebetriebe, volkseigene Guter, Transportmittel der Bahn, der See- und der Luftfahrt; Post- und Fernmeldewesen.

genossenschaftlichem Eigentum das ist gemeinsam bewirtschaftetes Eigentum von Genossen- schaften wie LPGs (Landwirtschaftli- che Genossenschaf- ten), PGHs (Produktionsgenos- senschaften des Handwerks), AWGs (Arbeiter- und Wohnungsbau-Genos- senschaften)

Dazu zahlen Gerate, Maschinen, Anlagen, Tierbestande, Erzeugnisse aus genossenschaftli- cher Nutzung von Boden und Produktionsmitteln; Gebäude der Genossenschaften Eigentum gesellschaftlichen Organisationen ist per Verfassung nicht definiert. Grundsätzlich können alle denkbaren Objekte zu dieser Eigentumsform gehören Es handelt sich dabei um Eigentum der SED und anderer Parteien sowie deren Massenorganisationen Dazu zahlen Druckereien und Verlage, Ferienheime des FDGB und der FDJ.

Persönliches Eigentum