Einen Investmentfonds für Spielernaturen bietet die Deutsche Bank über ihre Luxemburger Tochter IIM Internationale Investment Management S.A. an. Der neue Fonds mit dem Namen Balance ’95 ist so konzipiert, daß er einerseits die Gefahr von größeren finanziellen Verlusten zwar nahezu ausschließt, andererseits aber die Teilnahme an waghalsigen Geschäften an der Deutschen Terminbörse (DTB) ermöglicht. Mindestens die Hälfte des Fondsvermögens wird in festverzinsliche Anleihen und ähnlich sichere Papiere investiert. Diese Einlagen sollen gewährleisten, daß der Fonds bis Ende 1995 mindestens seinen heutigen Wert erreicht. Mit dem anderen Teil des Geldes jedoch wird spekuliert. Die Fondsmanager kaufen und verkaufen zum Beispiel Optionen, und sie beteiligen sich am Handel mit Index- und Zinsterminkontrakten. Einige dieser Geschäfte gelten als hochriskant und können mit dem vollständigen Verlust des Einsatzes enden. Andererseits bieten sie jedoch enorme Gewinnmöglichkeiten, selbst bei einer schwachen Börse.

Einschließlich des Ausgabeaufschlages von drei Prozent betrug der Erstausgabepreis am 7. März je Anteil 95 Mark. Wer dem Balance ’95 bis Ende 1995 treu bleibt, kann damit rechnen, für jeden Anteil mindestens 95 Mark zurückzuerhalten – zuzüglich des an der Terminbörse eventuell erzielten Spekulationsgewinnes.

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Als eine rentable Geldanlage gelten derzeit Finanzierungsschätze des Bundes, die in Stückelungen ab 1000 Mark zu haben sind und sogar etwas mehr Ertrag abwerfen als viele Termineinlagen. Die Rendite liegt bei stattlichen 8,0 Prozent für Finanzierungsschätze mit einem Jahr und 8,5 Prozent für solche mit zwei Jahren Laufzeit. Besonders reizvoll: Bei Finanzierungsschätzen fallen weder Gebühren noch Spesen an. per