Der rätselhafte Rinderwahnsinn, dem in Großbritannien mehr als zehntausend Tiere zum Opfer gefallen sind und der zu einem Exportverbot mancher Fleischprodukte geführt hat, macht auch vor anderen Arten nicht halt. So sind in verschiedenen britischen Zoos mehrere Antilopen an ähnlichen Symptomen verendet, etwa eine Oryx-Antilope (Spießbock), ein Kudu, eine Nyala- und eine Elen-Antilope. Man weiß aus Fütterungsversuchen, daß die Krankheit auch auf Mäuse übergeht. Ähnliche Symptome entwickeln auch Schafe und in seltenen Fällen der Mensch. Bei allen Krankheitsbildern ist der Erreger unbekannt. Auch wenn die Ansteckungsgefahr für Menschen gering ist, bleibt Vorsicht geboten.

Bambuspflanzen blühen nur einmal in ihrer Existenz, nach einer unfruchtbaren Periode von 12 bis 120 Jahren Dauer. Die bisher nicht steuerbare Blüte hat eine Zucht enorm erschwert. Wissenschaftlern im indischen Poona ist es nun gelungen, aus Zellkulturen gezüchteten Bambus zu früher Blüte zu bringen. Die verblüffende Gleichzeitigkeit, mit der über Tausende Kilometer getrennter Bambus gleichen Ursprungs zu blühen beginnt, ist legendär und (noch) unverstanden. HST