Drei Fragen höre ich immer wieder. A: Wie wird man Filmkritiker bei der ZEIT? B: Was macht man, wenn eine Kritik abgelehnt wird? C: Wann gibt es endlich wieder eine Filmkritik von Ihnen zu lesen?

Antwort A: Indem man so was wie s.u. nicht oder ganz anders schreibt. Antwort B: Man schiebt sie in seine Kolumne. Antwort C: Subito.

"Kuck’ mal wer da spricht!"

von Amy Heckerling

Davon abgesehen, daß man den Apostroph von Kuck’ getrost als Komma in mal wer hätte verwenden können, so daß der Titel in ze Cherman lenkvich Kuck mal, wer da spricht! gelautet hätte... Und schon hab ich keine Lust mehr.

Wie scheucht man Menschen, die einem nahestehen (und das sind Sie, weil Sie sich die Mühe machen, dies zu lesen), ins Kino, damit sie sich einen Film ansehen, der schön ist und zum Lachen? Wie scheucht man, wenn man nur das amerikanische Original gesehen hat von einem Film, der eher ein Hör- als ein Kuckfilm ist? Wie scheucht man Menschen, denen man rundherum nichts lieber wünscht als einen Film, wenn man die deutsche BeARBEI-Tung noch nicht kennt? Wie scheucht man Menschen ins Kino, ohne ihnen die Handlung und die Highlights zu erzählen und dann zu sagen So, ihr Blödis, den schäbigen Rest könnt ihr euch selbst ansehen. Wie scheucht man überhaupt?

Genau. Indem man die Handlung und die Highlights erzählt. Obwohl es unredlich ist.