Worte der Woche – Seite 1

"Wir werden es packen! Wir werden die Ärmel hochkrempeln und es gemeinsam schaffen." Helmut Kohl

Bundeskanzler

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"Es wäre weder aufrichtig noch hilfreich, wollten wir in dieser Stunde verschweigen, wieviel uns noch voneinander trennt." Richard von Weizsäcker

Bundespräsident, beim Staatsakt zum Tag der Deutschen Einheit

"Häßlich sieht diese Einheit aus." Gunter Grass

Schriftsteller

Worte der Woche – Seite 2

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"Unser Land ist an sein Ende gekommen, das muß einem weh tun. Mit ihm geht eine Verträumtheit zu Ende, die entstehen konnte, weil wir durch Mauern und Stacheldraht abgegrenzt waren."

Wolfgang Ullmann

Bundestagsabgeordneter der Grünen/Bündnis 90

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"Dies ist eine Stunde großer Freude, aber auch das Ende mancher Illusionen." Lothar de Maizière

als scheidender DDR-Ministerpräsident

Worte der Woche – Seite 3

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"Ich fürchte, wir werden in der Gesamtgeschichtsschreibung über eine Drei nicht hinauskommen."

Jens Reich

Bundestagsabgeordneter der Grünen/Bündnis 90

"Deutschland wird sehr beherrschend in Europa sein. Darum liegt es bei uns anderen, nicht zu dulden, daß es dominiert." Margaret Thatcher

britische Premierministerin

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Worte der Woche – Seite 4

"Verkünden Sie ihren Angehörigen, verkünden Sie allen Deutschen die Solidarität Frankreichs."

François Mitterrand

französischer Präsident "Irak gratuliert dem deutschen Brudervolk. Die geteilte arabische Nation kann am besten verstehen, was das deutsche Volk gelitten hat."

Grußbotschaft des irakischen Außenministeriums

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"Ein Volk, das unsere gemeinsame Zivilisation so sehr bereichert hat, erhält wieder seinen rechtmäßigen Platz in Europa und der Welt."

Grußbotschaft der Europäischen Gemeinschaft

Worte der Woche – Seite 5

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"Wenn die Deutschen heute feiern, sollte sich das jüdische Volk in Sackkleider hüllen, Asche auf die Häupter streuen, auf den Boden setzen und Grabgesänge zitieren." Dov Schilanski

israelischer Parlamentspräsident

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"Es empört die Vertriebenen, wie viele in unserem Land nach angeblichem Schmerz über den Verlust Ostdeutschlands schon wieder zur Tagesordnung übergegangen sind." Hartmut Koschyk

Generalsekretär des Bundes der Vertriebenen

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Worte der Woche – Seite 6

"Wer diese Nacht verschläft, ist ein historischer Penner." Norbert Blüm

Bundesarbeitsminister, in der Nacht zum Tag der deutschen Einheit

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"Eines Tages werden hier Politiker mit Eiern beworfen werden. Ich werde nicht dazugehören!"

Oskar Lafontaine

SPD-Kanzlerkandidat, in Leipzig