Heureka: Wer sich stets um seine Gesundheit sorgt, kann jetzt endlich aufatmen: In Niederösterreich hat man nämlich „das alte Naturheilmittel Heu“ wiederentdeckt. Ein Schwitzbad im trockenen, duftenden Gras soll vorbeugend gegen Rheuma und Ischias, gegen Gicht und Fettleibigkeit wirken. Die Pension „Heubad auf der Wiese“ (A-2640 Prigglitz), bietet ab Mitte Dezember wieder einwöchige Aufenthalte an, die neben der Heu-Kur auch Massagen, Ernährungsberatung und Wanderungen im Semmering-Rax-Gebiet vorsehen und von 6450 Schilling (etwa 925 Mark) an pro Person kosten.

Gitterbett: Mit einem nicht eben alltäglichen Angebot wirbt man im baden-württembergischen Wertheim um Kundschaft. Angesprochen fühlen sollen sich vor allem „streßgeplagte Manager, Lebenskünstler und Einsamkeitsuchende“, aber auch „Federbett-Geplagte“. Wer meint, in eine dieser Kategorien zu passen, kann jetzt „Entspannung im Turmverlies“ suchen. Es darf sich aber niemand wundern, wenn er auf Strohbetten ruhen muß. Obwohl Gefängnis-Aufenthalte in der Regel kostenlos sind, werden hier für zwei Übernachtungen 55 Mark berechnet. Auskunft: Fremdenverkehrsgesellschaft „Romantisches Wertheim“, Postfach 12 42, 6980 Wertheim.

Zeitreise: Wer sich nach der vermeintlich so guten alten Zeit sehnt, kann sich auf der Burg Schwalenberg (4938 Schieder-Schwalenberg 2) für 98 Mark ein Acht-Gänge-Menü lang ins tiefste Mittelalter zurückversetzen lassen. Am 24. November wird zum ritterlichen Mahl aufgetischt. Allen, die nicht so karg hausen wollen wie einst die alten Rittersleut’, dies zur Beruhigung: Die Burg ist ein komfortables Hotel.

Käseblatt: Er ist so berühmt wie Wilhelm Teil und das Matterhorn – der Schweizer Käse. Ihm hat die Schweizerische Käseunion eine 145-Seiten-Broschüre gewidmet, die nicht nur über die bekanntesten Sorten Auskunft gibt, sondern den Urlauber auch noch auf die richtige Käsefährte führt – zur Käse-Exkursion mit dem Schiff zum Beispiel. Das „Käseblatt“ verschickt kostenlos das Schweizer Verkehrsbüro, Kaiserstraße 23, 6000 Frankfurt.