SPORT-STOSSMESSER

John Carlin, ein Unternehmer und Sportfan aus Denver, hat sich ein Gerät patentieren lassen, das seiner Ansicht nach sämtliche Kontaktsportarten unfallsicherer machen könnte. Es berechnet die Summe der Körpererschütterungen, die ein Athlet im Verlauf eines Wettkampfs auszuhalten hat.

Im wesentlichen wird dieses Meßgerät Trainern und Funktionären verraten, wie „verbraucht“ ein Spieler ist und mit welcher Wahrscheinlichkeit er anfällig für bestimmte Verletzungen sein wird. Der an der Rückseite eines Football-Helms oder sonst an einem Sportgerät befestigte „Measureguard“ überwacht die sich summierenden Körpererschütterungen mit Hilfe eines Vibrationssensors. Jeder Stoß erzeugt elektrische Signale, die in Zahlen umgewandelt auf dem winzigen, am Helm angebrachten Monitor erscheinen.

„Ein Sportfunktionär kann, indem er lediglich die Rückseiten der Helme im Auge behält, erkennen, wer überbeansprucht und damit verletzungsanfällig ist“, sagt Carlin. In seinen Augen könnte der „Measureguard“ zahlreiche, oft schwere Verletzungen im Schulsport wie auch bei Profispielern verhindern.

SPERMIENZAUN

Auf der Fahrt zur Arbeit fiel dem New Yorker Gynäkologen Steven Kaali eines Tages ein, daß er die Batterie in seiner Armbanduhr erneuern müsse. Seine Gedanken schweiften ab, und plötzlich fragte sich Dr. Kaali, ein Forscher auf dem Gebiet der Familienplanung, ob eine kleine, in ein Diaphragma eingebaute Batterie wohl Sperma abtöten würde.

Jetzt hält er ein Patent für eine solche Vorrichtung. Die winzige Batterie hat eine zylindrische Form, ist 6 mm lang und ebenso dick wie das Stäbchen an einem Q-Tip. Sie wird in den Rand des Diaphragmas eingebaut und schickt ihre elektrischen Impulse in Richtung des Hütchens. Sie tötet Spermien, indem sie diese „abschießt“, wenn sie in das schwache elektrische Feld eindringen.