Moppel Schappik ist schon bei etlichen Lesungen aufgefallen. Prall von Bockwurst, Bier und Sprachspielen, ein Rüttler im weiland DDR Berliner Untergrund, ein DadaKnüttler und Expressiomsmusimpressario, ein Eulenspiegel mit Spucke in den Arbeitshänden und einem feinen Sinn für die Obertöne von Erstermaiparaden. Moppel Schappik ist der Literatur gewordene Aussprachefehler einer Überhauptstadt Schnauze, durch die ein gottgeschickter dummer August vom überflüssigen Hintersinn der Eins A Poeten vom Avantgardeberg erzählt sowie vom Liebreiz alternder Stehbierhallenkunden. Ja, wir kennen Moppel, wir haben Peter Wawerzinek, den Moppelpantomimen und Souffleur zuletzt in semiprofessioneller Trunkenheitsgrandezza davon säuseln, singen, schreien hören. Moppel Wawerzinek, ein Held und sein Autor, sind längst ein Paar, nur ein Buch zu werden will ihnen nicht recht gelingen "Moppel Schappiks Tätowierungen" (Unabhängige Verund diversen Perspektiven von der energischen Berlinerwerdung eines küstenländischen Mecklenburgers, allein das Moppeigetriebe bleibt im heftigsten Sprachgestöber stecken. Ein Getriebe im Gestöber? Eben! Es muß gefeilt werden, und eine Disziplin muß her, damit aus dem LiveEreignis Moppel ein Buch Held unserer Zeit hervorgeht. Sonst wird man auch jenen wahrscheinlich wundersamen Subtext niemals lesen, der Peter Wawerzineks proletarisch zarter Poetik vorschwebt: "Das schönste Liebeslied singt die Putzfrau dem Putzlappen in größter Einsamkeit "