Wer längere Zeit durch Amerika reisen will, kann das mit dem eigenen Wagen tun. Unternehmen in Europa und Amerika helfen bei Kauf und Verkauf des fahrbaren Untersatzes.

Wer die imposanten Landschaften, die Nationalparks und die endlosen Weiten des riesigen Kontinents erleben will, braucht einen fahrbaren Untersatz. Zwar ist die Automiete in den USA erheblich billiger als in Deutschland. Doch für Langzeiturlauber, die mehrere Monate in Amerika herumreisen wollen, rentiert sich ein Mietwagen häufig nicht.

In Kalifornien kann ein japanischer Kleinwagen in der Hochsaison zwischen Mai und Oktober für 14 Tage 1000 Mark oder mehr kosten. Auf jeden Fall sollten die Angebote von Miete und Kauf miteinander verglichen werden. Außerdem: Junge Leute unter 21 Jahren (manchmal sogar 25) haben bei den Autoverleihern keine Chance. Ihnen bleibt ohnehin nur der Kauf des eigenen Wagens.

Auf dem freien Markt ist das durchaus möglich. Doch kostet es häufig viel Zeit und Nerven. Einige Touristen haben auch schlechte Erfahrungen mit unehrlichen Verkäufern gemacht. Hinzu kommt, daß der Wiederverkauf am Ende der Reise eine ungewisse Sache ist und meistens unter Zeitdruck passiert.

Diese Probleme wollen Firmen in Kalifornien und in der Schweiz vermeiden helfen. German-American Auto Brokers in San Diego verkauft nicht nur alle möglichen Fahrzeugmodelle, sondern garantiert auch den Rückkauf. Die Kunden buchen von Deutschland aus, zahlen per Postanweisung, und der Wagen steht bei der Ankunft in Kalifornien am Flughafen bereit.

Im Gegensatz zum Mietwagen, mit dem die US-Grenzen normalerweise nicht überschritten werden dürfen, sind der Reise im eigenen Wagen keine Grenzen gesetzt. Ein Schweizer Ehepaar brachte seinen Caravan erst nach drei Jahren und 27 000 Meilen durch Nord- und Südamerika zurück. Die Firma kaufte ihn anstandslos zu einem vorher vereinbarten Preis zurück.

Viele Kunden verlieben sich während der Reise so sehr in ihren Ami-Schlitten, daß sie sich gar nicht mehr von ihm trennen wollen. Sie verschiffen ihn nach Hause. Ein Pkw-Schiffstransport kostet ab der Westküste gut 1000 Mark, von der Ostküste sind nach Bremen oder Rotterdam rund 800 Mark zu zahlen.