Nacht der Werwölfe

Für alle, an denen es vorbeigerauscht ist, ein kleines Knallbonbon: Soeben biegt der diesjährige Fasching/Karneval in die Zielgerade ein. Eine ungewöhnlich erfolgreiche Saison, da sich aufgrund gewisser Ausfälle im Vorjahr die Feierlaune verdoppelt hat. Was allein in München los war in diesen Tagen, entnehmen wir der Abendzeitung. Achtung: Für die beliebtesten Bälle im nächsten Jahr läuft schon jetzt der Vorverkauf. Also: lesen, ausschneiden, vormerken! Freitag: 20 Uhr, Medizinerball (Kostümball), Bayerischer Hof. 19 Uhr, Münchner Schabernackt! Löwenbräukeller. 19 Uhr, Ball des FC Hofbräuhaus, Hofbräuhaus. 19.30 Uhr,

Nacht der Werwölfe – nur Angsthasen bleiben zu Hause, Hackerkeller. 20 Uhr, Ball der Azubienen und Azububis, Salvatorkeller. 22 Uhr, Die Schwarze Nacht, Festival der Sinne, Kastenbauerstraße 2. Samstag: 20 Uhr, Ball der Nationen, Deutsches Theater. 20 Uhr, Festball der Bäckerinnung, Bayerischer Hof. 19 Uhr, Ball des goldenen Reiters, Löwenbräukeller. 19 Uhr, Ball der Landsmannschaft Schlesien, Hofbräuhaus. 19.30 Uhr, Ball der Paradiesvögel, Hackerkeller. 20 Uhr, Turner- und Athletenball, Salvatorkeller. 20 Uhr, Nonsmoker’s Night, Bürgerhaus Unterschleißheim. Sonntag: 20 Uhr, Galaball der Tanzschule Wolfgang Steuer, Bayerischer Hof. 17 Uhr, Karneval wie dazumal – 1. Fest „Moonlight Serenade“, Deutsches Theater. 13 Uhr, Kids – Jugendtanzparty, Löwenbräukeller.

Falscher Firmenwagen

Das schlimmste am wunschlosen Glück ist, daß keine Wünsche mehr übrig sind. Deshalb sind Reiche so arme Schweine, wie wir wissen. Bislang hatten wir auch die britische Königsfamilie für reich gehalten. Falsch. Denn dort gibt es Wünsche, ach! Also, Prinzessin Diana träumte von einem Mercedes, rot metallic, 500 SL, ein flotter Zweisitzer, so für zwischendurch eben, wenn ihre beiden Jaguar gerade zum Tanken sind.

Zwei Jahre hat sie angeblich darum betteln müssen. Nun hat sie ihn, aber den Ärger obendrein. Denn bislang galt für alle Fahrzeuge der königlichen „Firma“: buy British. Alle Blätter voll Empörung. Ausgerechnet zum 40. Thronjubiläum Ihrer Majestät Elisabeth R. „Wie kann nur die Prinzessin von Wales jetzt einen Mercedes fahren?“ entrüstet sich der Daily Telegraph. Ein deutsches Auto. Der Daily Mirror vermeldet über Prince Charles, immer mit der Nase im Wind der Windsor-Ehekrisen: „Er hat ihr wohl zu verstehen gegeben, daß er auf keinen Fall am Steuer oder auch nur auf dem Beifahrersitz des neuen Wagens sitzen will.“

Unser Tip: Stern ab, Typenschild entfernen, umspritzen. Dann sieht er aus wie ein Jaguar. Fast jedenfalls. Und nur Di kennt sein kleines Geheimnis.