Mit dem Lustdampfer auf der Donau zum Schwarzen Meer, auf dem Dnjepr zur Krim, auf der Lena zum Eismeer – im Osten Europas gibt es zahlreiche Möglichkeiten für Flußkreuzfahrten.

Zweifellos Favoritin bei den Binnenkreuzfahrten ist seit langem die Donau. Das Angebot reicht von viertägigen Kurztouren bis zu Dreiwochenreisen. Und man kann wählen zwischen der deutschen Donauprinzessin, der Mozart oder bulgarischen, rumänischen und russischen Schiffen.

Drei Tage auf der Mozart von Passau nach Budapest kosten von 1195 Mark an (Hanseatic Tours), acht Tage auf der Donauprinzessin von Passau bis zur ungarischen Hauptstadt und zurück zwischen 1490 und 3290 Mark (Seetours) oder auf der bulgarischen Sofia von 898 Mark an (Dertour). Für eine Woche von Wien nach Cernavoda in Rumänien sind mit Rückflug nach Wien 1545 bis 3470 Mark zu zahlen. (Ameropa).

Zehntagereisen von Passau zum Schwarzen Meer und weiter nach Istanbul gibt es mit Rückflug nach Deutschland bereits von 2350 Mark an (Seetours). Für eine Dreiwochenreise zum Schwarzen Meer und zurück muß man von Passau aus auf dem schwimmenden Fünfsternehotel Mozart als Mindestpreis 8468 Mark (Hanseatic Tours) berappen.

Ein Clou der bevorstehenden Kreuzfahrtsaison könnten die Jungfernfahrten auf dem Rhein-Main-Donaukanal werden, wenn die Nordsee mit dem Schwarzen Meer dann über diese Wasserstraße verbunden ist. Die neue Switzerland II wird im Herbst von Nürnberg nach Wien aufbrechen, die Preise für eine Siebentagereise reichen von 1480 bis 2440 Mark (Hapag Lloyd und Dertour).

Auch in der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) sind die Schleusen für Flußkreuzfahrten geöffnet. So kann man eine Rundtour vom russischen St. Petersburg aus durch den Ladoga- und Onegasee und die sie verbindenden Flüsse und Kanäle unternehmen. Acht Tage inklusive Flug ab Deutschland kosten von 1220 Mark an (Seetours).

Von St. Petersburg ist auf dem Wasserweg auch eine Reise nach Moskau möglich. Für zehn Tage mit Flug ab Deutschland sind von 2020 Mark an zu zahlen (Seetours). Auch die beiden Städte St. Petersburg und Moskau kommen im Besuchsprogramm nicht zu kurz.