DIE ZEIT

Gelackmeiert

Nun laufen sie wieder, geschwind, wie sie sind, Katrin, Grit und Silke aus Neubrandenburg, die sportgerichtliche Unbedenklichkeitsbescheinigung im Gepäck.

Steigerung der Gewalt

Nun drohen noch schlimmere Schrecken. Die Gefechte in Bosnien-Herzegowina könnten den Balkan schon bald endgültig in Brand setzen.

Die Bischöfin

Die erste Wahl einer Frau in ein Bischofsamt der evangelisch-lutherischen Kirche war überfällig und dennoch überraschend. Bis zuletzt hielten konservative Pastoren dagegen.

Halbherzige Hilfe

Die ersten Kampfabstimmungen beim neuntägigen Kongreß der russischen Volksdeputierten ließen ein dramatisches Kopf-an-Kopf-Rennen erwarten.

"Jetzt keine falschen Hoffnungen wecken"

Alle reden davon, die Probleme künftig "gemeinsam" zu lösen. Ganz oben rangiert das heikle Thema Asyl – doch auch nach ihren Schlappen vom Sonntag hat sich an den starren Positionen der etablierten Parteien nichts geändert.

Worte der Woche

„Björn Engholm hat die absolute Mehrheit verteidigt. Die Frage stellt sich nicht nach dem Kanzlerkandidaten der SPD, sondern nach dem leitenden Angestellten der Republik, dem Bundeskanzler.

Zeitspiegel

Heißt es nun ECU oder Ecu? Drei Buchstaben haben die Verteilung des druckfrischen Vertrags von Maastricht über die europäische Währungsunion ins Stocken gebracht.

Der Stimmzettel als Denkzettel

Am vorigen Sonntag haben die rechten Parteien in Baden-Württemberg zusammen 12,3 Prozent aller gültigen Stimmen erreicht, in Schleswig-Holstein 7,5 Prozent.

Wolfgang Ebert: Aber nicht im Süden!

Die Bekämpfung der widerwärtigen Experten, die uns immer überlegen scheinen, sollte uns allen ein Anliegen sein. Es war der berühmte englische Satiriker Stephen Potter, dem wir die Tricks verdanken, wie man sie auflaufen läßt.

Wechsel im Verteidigungsministerium: Neuer Besen im alten Bau

Zwei ungewöhnliche Bundesgenossen – der scheidende Verteidigungsminister Stoltenberg und der Spiegel – haben Volker Rühe zu einem fliegenden Start auf der Hardthöhe verholfen: der eine durch Untertreibung, der andere durch Übertreibung.

KOLUMNE: Biblische Ökonomie

Jeder hat so seine Reiseträume. Meine sind sozusagen berufsbedingt Sokrates und Jesus, Griechenland und Israel. Nun also war ich in Israel.

Ben Witter: Angetippt

Stepanek nennt man ihn im Asylantenheim, wo er es ganz eilig hat, morgens wegzukommen, um dann woanders irgend etwas zu machen, das auch nicht zu lange dauert.

Die Ziele des Präsidenten der EG-Kommission: Ein Glücksfall in Brüssel

Jacques Delors, der Präsident der EG-Kommission, wäre sicher ein vorzüglicher Ministerpräsident für Frankreich geworden. Man kann verstehen, daß Präsident Mitterrand bei seiner Kabinettsumbildung zunächst auf den Mann zielte, der ihm vor einem Jahrzehnt als Finanzminister sachkundig und tatkräftig geholfen hat, auf seinem Holzweg galoppierender Staatsverschuldung und Franc-Abwertungen umzukehren.

Rom nach der Wahl: Das Erdbeben vom Tiber

Erdbeben" – das Wort beherrscht die Schlagzeilen nach den italienischen Parlamentswahlen. Als ob es ein Naturereignis wäre, was die einen als politische Katastrophe, die anderen als wohltuende, ja wohlverdiente Erschütterung eines brüchig gewordenen Parteiensystems empfinden.

Bonner Bühne: Blinde Visionäre

Ich blinke nach links und fahre nach rechts“, antwortet der israelische Panzerrekrut auf die Frage, was er täte, wenn er plötzlich von Tieffliegern angegriffen würde.

Weltbühne: Die Welt trifft ein

Als Indira Gandhi am 31. Oktober 1984 morgens um neun Uhr ermordet wurde und die Extrablätter schon am Mittag auf den Straßen waren, brauchten der indische Rundfunk All India Radio und das staatliche Fernsehen Doordarshan mehr als zwölf Stunden, um einen Verantwortlichen zu finden, der die Nachricht zur Sendung freigab.

Nachlese: Das Erbe der Stasi: Zu früh gefreut

Der wegen Verdachts der Stasi-Mitarbeit amtsenthobene Rektor der Berliner Humboldt-Universität, der fristlos gekündigte Theologieprofessor Heinrich Fink, hat vor Gericht bestenfalls eine Schlacht gewonnen.

Es gibt mehr als nur ein Kurdistan

Der Wind pfeift durch den Hof der Kaserne von Elazig und zerrt an den roten Fahnen, die auf sieben langen Tischen liegen. Davonfliegen können die Stofflicher nicht, auf ihnen liegen schwere Maschinengewehre.

Schläfrig-Holstein: Ist Lübeck noch zu retten?

Pressekonferenz bei Karstadt. Es werden Kekse und Fruchtsäfte gereicht. Leider kein Marzipan. Was hier im vierten Stock des Lübecker Kaufhauses der Öffentlichkeit gezeigt und als beschlossen verkündet wird, ist ohnehin schwer verdaulich: Karstadt will zu einem Karstadt-Komplex expandieren, und zwar in unmittelbarer Nähe von Rathaus und Marienkirche.

Was waren wir für Pfeifen!

„Jesus hat nur Männer zu Aposteln berufen. Daher gibt es für die katholische Kirche gute Gründe, die Rolle der Frau anders auszulegen.

Hamburg: Lila wird die neue Farbe

Nun hat sich das Lila des Kostüms der Maria Jepsen doch gegen das Schwarz und Grau der Männer durchgesetzt und ist zur bischöflichen Farbe geworden.

Rheinland-Pfalz: Unser Jonas aus Haiti

Die Mitschüler sind begeistert, sie finden ihn „nett“, „vertrauenswürdig“, „engagiert“ und „kontaktfreudig“. „Er versteht sich sogar mit den Kleinen aus der fünften Klasse.

Total unter Spannung

Die moderne Mobilfunktechnik heizt den Streit um eine Gefährdung durch Elektrosmog an

Vermögensgesetz: Absturz

Da die erste Nachbesserung des Vermögensgesetzes nahezu wirkungslos geblieben ist, hat sich das Bundeskabinett nun auf einen zweiten Änderungsentwurf binnen eines Jahres geeinigt.

Bankentarife: Abschluß

Warum nicht gleich so? Fünf Monate lang quälten sich die Tarifpartner im Bankgewerbe um einen Abschluß für die 430 000 Beschäftigten in Westdeutschland.

Bonner Kulisse

Die Kaufofferte aus Moskau hätte eigentlich an den ehemaligen Verteidigungsminister Gerhard Stoltenberg adressiert sein sollen, sie kam jedoch bei Manfred Opel, Verteidigungs-Experte der SPD, an.

Fußballübertragung: Abpfiff

Noch darf sich der Zuschauer ganz den wirklichen Ereignissen hingeben: der samstäglichen Sportschau mit den Spielen der Fußballbundesliga.

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