Vom Lastwagen war nichts mehr zu sehen. Er hatte Blechdosen geladen, aber auf der Holperstrecke war ein Teil davon runtergefallen. Konservendosen hüpften nebeneinander, torkelten übereinander, schienen einander den Weg abzuschneiden, stolperten über einen Zinkeimer, der sich gleich einige von ihnen schnappte und damit seinen Bauch auch vollkriegte. Würstchendosen, länger, mit eingerissenen Aufklebern, das Blech glänzte sogar, rollten um den Klapperhaufen herum, hatten alle ganz glatte Ränder und nahmen eine einlochige Milchdose kurzerhand in die Mitte. Als die sich aufbäumte, wurde sie seitlich überrollt und trudelte dann im gleichen Rhythmus mit den Würstchendosen weiter.

Eine Gurkendose lauerte mit gezacktem Rand auf Beute. Die Milchdose schwuppte hinein, gab ihr auch einen Stoß, und beide kugelten sich um die Wette. Spinatdosen quietschten und schürften sich so durch. Eine zusammengequetschte Dose hatte sich über eine Erbsendose gehängt und schien nur noch darauf zu warten, weggestoßen zu werden. Der Zinkeimer gab wieder heraus, was er geschluckt hatte, aber es war nicht alles; in seinen Löchern hatten sich Milchdosen verhakt.

Ein Marmeladenglas war unter die Dosen geraten, es hatte sogar noch den Deckel drauf, rollte kreuz und quer mit, war jedoch zu schwerfällig und kriegte einen Sprung nach dem anderen. Als der Zinkeimer kopfüber aufschlug und stehenblieb, kam Ruhe in den Wirbel, doch jede Dose versuchte sich dann so hinzulegen, als ob man sie noch besichtigen sollte. Die Holperstrecke machte dabei den Eindruck, eine Straße zu sein, aber sie hatte keinen richtigen Anfang und kein richtiges Ende, sie bildete einen Schnitt durchs Gelände, das mehr eine Ebene für Zufälligkeiten war.

Nach dem Dunkelwerden gab es kein Licht, und was da auch noch klapperte, irgend etwas hörte hin.