Ökologisch löten

Ein jetzt zum Patent angemeldetes ungiftiges Verfahren hilft, Materialien vor dem Löten zu reinigen, nämlich mit Zitronensäure. Hierzu wird nach Angaben des Herstellers Hughes Aircraft aus dem Saft von Zitrusfrüchten die Säure gewonnen, dann mit Speisestärke eingedickt und hinterher mit Pfefferminzöl versetzt. Die sonst verwendeten Stoffe enthalten Salzsäure und Glykole, eine aggressivere umweltbelastende Mischung.

Papierdünne Batterien

Die im japanischen Osaka ansässige Firma Yuasa Battery Company kündigte kürzlich die baldige Markteinführung einer nur einen Zehntelmillimeter dicken Batterie an, soviel wie zwei aufeinanderliegende Blatt Papier. Im Gegensatz zu den meisten anderen Batterien ist das Transportmittel für die positiven Ladungsträger ein Kunststoff. Die Leistung liege bisher bei zwölf Milliwatt, meldet das Unternehmen (New Scientist, Vol. 134, Nr. 1818).

Wie gesund sind Landwirte?

Lebensstil und Arbeitsplatzumgebung von 100 000 Farmern und ihren Familien wollen US-Behörden in den kommenden fünf Jahren untersuchen. Obwohl sie normalerweise gesünder und länger lebten als die übrige Bevölkerung, seien bei Bauern verschiedene Krebsarten wie Leukämie oder Gehirntumore stärker verbreitet. Epidemiologen werden jetzt nach Korrelationen zwischen den Krebsarten und berufsbedingten Risikofaktoren suchen. Hierunter fallen Pestizide und Düngemittel – aber auch zuviel Sonnenbestrahlung während der Feldarbeit.

Immer wärmere Supraleiter

Einen Rekord bei supraleitenden Stoffen beanspruchen japanische Forscher. In einer Strontium-Kalzium-Kupferoxid-Keramik soll bei einer Temperatur von 180 Grad Kelvin (minus 93 Grad Celsius) widerstandsfrei Strom geflossen sein. Der derzeitige Rekord liegt bei 125 Grad Kelvin (minus 148 Grad Celsius). Eine unabhängige Bestätigung steht noch aus.