Vor zwanzig Jahren veröffentlichte ein Wissenschaftler-Team um den amerikanischen Chemiker und Management-Professor Dennis L. Meadows das aufsehenerregende Buch „Die Grenzen des Wachstums“. Vom Club of Rome mit der Studie beauftragt, warnten die Experten damals vor dem unvermeidlichen Zusammenbruch der auf Wachstum programmierten Industriegesellschaften. Jetzt zieht Meadows Bilanz. In ihrem neuen Buch (Donella H. Meadows, Dennis L. Meadows, Jørgen Randers: „Die neuen Grenzen des Wachstums“, Deutsche Verlags-Anstalt 1992) sehen die Autoren ihre düsteren Prognosen bestätigt. Doch sie meinen auch: „Wir halten die Menschheit heute für fähig, ... der Welt eine bessere Struktur zu geben.“

Dennis L. Meadows, Jahrgang 1942, der früher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) arbeitete, leitet heute das Institut für Politik und sozialwissenschaftliche Forschung an der Universität New Hampshire.