Bargeld – Sicher sollte man für die ersten Ausgaben im Ausland bereits etwas Bargeld in Landeswährung in der Tasche haben, aber der große Umtausch kommt oft im Urlaubsland günstiger. Ein weiterer Aspekt: Bei Verlust oder Diebstahl von Barem gibt es (im Gegensatz zu Schecks) keinen Ersatz. Exemplarisch für den Kursvorteil ist derzeit Portugal, wo man je 100 Mark rund 700 Escudos mehr beim Umtausch bekommt. In der Türkei gibt es etwa 110 000 Lira, in Italien 1000 Lire mehr.

Eurocheques werden mittlerweile in 32 Ländern akzeptiert. Ausgestellt werden sie in der Währung des jeweiligen Landes. Der Höchstbetrag liegt immer um 400 Mark pro Scheck (siehe Tabelle). Abgerechnet werden Eurocheques nachträglich zum Devisenkurs mit einer einheitlichen Gebühr von 1,75 Prozent pro Scheck. In sechzehn Ländern gibt es EC-Geldautomaten. Sie funktionieren wie zu Hause – mit EC-Karte und Geheim(Pin-)zahl. Aber Achtung, nur Geldautomaten mit EC-Zeichen benutzen. Für jedes Abheben wird eine einheitliche Gebühr von fünf Mark berechnet.

Reiseschecks sind das sicherste Reisezahlungsmittel. Sicherheit jedoch kostet Geld. Ein Prozent Gebühren beim Kauf in Deutschland und zusätzliche Gebühren in unterschiedlicher Höhe beim Einwechseln im Ausland mindern den meist günstigen Umtauschkurs. Bei Reisen in überseeische Länder, vor allem in die USA, sollte die Reisekasse mit Dollar-Reiseschecks bestückt sein. D-Mark-Reiseschecks oder Eurocheques sind dort weitgehend unbekannt und werden selten akzeptiert.

Kreditkarten sind das universellste Zahlungsmittel im Ausland. Sie können zum direkten Bezahlen oder zum Geldbeschaffen in weltweit rund 400 000 Banken und Sparkassen eingesetzt werden. Besonders interessant dabei ist, daß viele Zahlungen erst nach Wochen abgebucht werden. Lo.