Zwischen Ihnen und dem BMW-Chef Eberhard von Kuenheim ist ein heftiger Streit entbrannt, weil BMW in seinem neuen Werk in den Vereinigten Staaten keine gewerkschaftlich organisierten Arbeiter dulden will. Was wollen Sie dagegen tun?

ZWICKEL: Wenn BMW die Gewerkschaften in Amerika aussperren will, dann zwingt das natürlich auch die IG Metall auf den Plan, und alles, was wir machen können, um dies zu verhindern, werden wir tun.

Stimmt es, daß sich Vertreter der amerikanischen Automobilarbeiter-Gewerkschaft UAW bei Ihnen die Klinke in die Hand geben?

ZWICKEL: Ja, natürlich.

Was wollen Ihre US-Kollegen?

ZWICKEL: Sie wollen mit BMW keinen Konflikt, sondern setzen auf Kooperation. Ihr Ziel ist, mit BMW zusammen Regelungen über die Arbeitsbedingungen in dem neuen Werk zu schaffen. Dieses Angebot der UAW habe ich dem BMW-Vorstand mitgeteilt. Ich hoffe, daß der Vorstand darauf eingeht.

Was droht sonst?