Was ist Mord? Vierzig Eberswalder Skins und Heavy Metals feiern ihr Deutschtum. Sie besaufen sich, bewaffnen sich und ziehen los, um Neger aufzuklatschen, wie der Fachbegriff lautet. Einen fangen sie, den schlagen sie nieder und treten ihn tot. Der Angolaner Amadeu Antonio Kiowa starb an einem Tritt in die Augenhöhle. Die Polizei sah zu.

Mord? Totschlag? Bewahre – Körperverletzung mit Todesfolge und Landfriedensbruch. Die Tat brachte vier jungen Deutschen Haftstrafen zwischen dreieinhalb und vier Jahren ein. Sie wären alle noch frei, hätte ein weiterer Angeklagter nicht so ungern allein gesessen und ausgesagt: „Da war keiner, der nicht zugetreten hat.“

Damit auch wir mal Deutschland sagen: Diese Mörder, pardon: Körperverletzer haben Schande über Deutschland gebracht. Wer ihre Gesichter sah, der kann den Kehrreim vom armen Ossi nicht mehr hören. Der kennt nur noch Menschen – solche und solche. Wer solche Gewalt mit der Asyldebatte erklärt und vertuscht, der spricht sich selbst das Gericht.

Schließlich war doch noch von Mord die Rede. Ein Leser bezichtigte DIE ZEIT des Rufmords an Eberswalde. Die arme Stadt! Hätte sich dieser Neger nicht woanders erschlagen lassen können? C. D.