Traum vom 23. April 1939 [Paris]. Ich gehe einen schmalen Bergpfad hinauf – die Landschaft von Sankt Helena: links ein Abgrund, rechts ein Felsabhang. Zum Aneinander-Vorbeigehen kein Platz. Von oben herab kommt mir ein Löwe entgegen. Riesengroß. Mit einem selbst für einen Löwen riesigen Gesicht. Ich schlage dreimal das Kreuz. Der Löwe legt sich auf den Bauch und kriecht auf der Seite des Abgrunds an mir vorbei. Ich gehe weiter. Mir entgegen – ein Kamel – mit zwei Höckern. Ebenfalls übermenschlich-, überkamelgroß. Von einer selbst für ein Kamel ungewöhnlichen Höhe. Ich schlage dreimal das Kreuz. Das Kamel steigt über mich hinweg (ich unter dem Gewölbe: eines Kegelturms: des Bauches). Ich gehe weiter. Mir entgegen – ein Pferd. Unweigerlich wird es mich zerschmettern, denn es fliegt in vollem Galopp daher. Ich schlage dreimal das Kreuz. Und – das Pferd jagt hinauf durch die Luft – über mir. Ich bewundere die Eleganz seiner luftigen Jagd.