Obwohl es kein besonderes Kursbuch bei der Bahn für den Winter gibt, hat sich Ende September doch einiges geändert.

Zum ersten Mal fährt jetzt ein ICE-Zug ins Ausland. Der Panda schafft die Strecke Hamburg – Frankfurt – Karlsruhe – Basel – Zürich in nur knapp acht Stunden und ist somit noch eine halbe Stunde schneller als der EC Helvetia, der ebenfalls auf dieser Strecke verkehrt. Der ICE Panda verläßt Hamburg-Altona täglich um 12.23 Uhr, Zürich um 9.45 Uhr. Auch für diese ICE-Strecke gelten Sonderpreise.

Sozusagen als „Vorläufer“ zu einem Stundentaktbetrieb vom nächsten Frühjahr an verkehren jetzt schon die beiden ICE-Zugpaare Maria Sybilla Merian und Hannah Ahrendt zwischen Hamburg und Karlsruhe. Die Fahrzeit beträgt fünf Stunden.

Der Hauptbahnhof Karlsruhe selbst soll als künftiges Drehkreuz für ICE-Züge ausgebaut werden: erhöhte Bahnsteige, verlängerte Bahnsteigüberdachungen. Rolltreppen und beheizte Wartehäuschen gehören zu dem Programm, das sukzessive in den nächsten Monaten verwirklicht werden soll.

In den Süden fahren weiterhin fast zwei Dutzend Autoreisezüge, die allerdings während der Wintermonate nur an bestimmten Wochentagen verkehren, über die Weihnachtstage und zum Jahreswechsel aber wesentlich verstärkt werden.

Der bei Wintersportlern besonders beliebte FernExpress von Hamburg über Augsburg nach Garmisch und Mittenwald fährt im Winter regelmäßig an den Wochenenden bis nach Seefeld in Tirol.

Wer weiter in den Süden will, kann während der Wintermonate zweimal in der Woche mit dem Attika (Liegewagen, Schlafwagen und Autobeförderung) von München nach Athen oder ebenfalls zweimal in der Woche mit dem D 293 (einem Schlafwagen- und Autoreisezug) in 39 Stunden von München nach Istanbul fahren.