Von Hanns-Bruno Kammertöns
Der Bahnhof von Winsen an der Luhe ist schnell beschrieben. Hinweisschilder aus Email, rostigbraun geworden im Laufe der Zeit, verwittertes Gemäuer um einen Wartesaal, in dem man nicht warten möchte. Davor, wie in tausend anderen Städten auch, die Bahnhofstraße. Dort, wo die beiden Taxen stehen, macht sie zunächst einen kleinen Bogen, dann führt sie schnurgerade in das Zentrum von Winsen. Ein Café, ein Waffengeschäft, dann die ersten Juweliere, Banken, Kaufhäuser und ganz hinten das von Fachwerk umstellte Rathaus.