In jedem ZEIT-Leser steckt ein Kind, und das muß beschäftigt werden, damit es nicht zum Fußballspielen auf die Straße rennt und unters Auto kommt.

Als ich (ZEIT Nr. 44, vom 23. 10. 92) drei mögliche deutsche Übersetzungen eines Vierzeilers aus der Ode "The Workman’s Friend" (Flann O’Brien, At Swim-Two-Birds) vorstellte, ahnte ich bereits, daß zwei, drei Leserinnen das auch und noch viel besser können. Daß es aber vier sind, hätte ich nie zu hoffen gewagt. Alle vier bekommen natürlich eine handxerokopierte Urkunde, die sie am Revers bzw. zerknüllt im Ausschnitt tragen können.

Zitiert wird chronologisch nach Posteingang, zweite und dritte Preise gibt es nicht, Einsendeschluß war vorhin. Das eine preisgekrönte Gedicht verpflichte ich mich, auswendig lernen zu versuchen zu wollen.

Von Franziska Dietmayer in 8000 München 90 erreicht uns:

Wenn Geld knapp ist und du treibst keins auf,

Und auch dein Pferd brachte nichts Bares,

Wenn all deine Hab’ nur ein Schuldenhauf,