Bill im Glück: Mit dem zukünftigen amerikanischen Präsidenten Clinton meint die Konjunktur es offenbar gut. Während des Wahlkampfs jagte eine schlechte Nachricht die nächste, die ganz auf die Wirtschaftsmisere setzende Strategie des Demokraten ging auf. Kaum ist er gewählt, dreht sich das Blatt.

Direkt nach der Wahl schien Bill Clinton in einer üblen Zwickmühle zu sein: Ein staatliches Investitionspaket wurde von dem Aufsteiger aus Arkansas erwartet, um die Beschäftigung zu steigern; gleichzeitig sollte er das riesige Haushaltsdefizit bekämpfen. Nun, Noch-Präsident George Bush wird während seiner letzten Tage im Weißen Haus ganz anders, sinkt die Zahl der Arbeitslosen kräftig, die verarbeitende Industrie schafft erstmals seit dem Sommer wieder mehr Jobs, als sie abbaut, Wall Street reagiert mit steigenden Kursen.

Doch damit rückt die größere Herausforderung für den neuen Mann nur näher: Falls die positiven Zeichen nicht wieder einmal trügen, kann er sofort zeigen, ob er es ernst meint mit dem Kampf gegen das Loch im Haushalt und andere amerikanische Wirtschaftsübel. he