Batteriebetriebene Bescherung?

Um Ökologiebewußtsein beim Einkauf der Weihnachtsgeschenke bittet das Umweltbundesamt (UBA). Besonders der Trend zu Geräten, die mit Batterien und Akkus betrieben werden – vom Tischstaubsauger über den Rasierapparat zu Walkman und Rasenkantenschneider –, mißfällt der Berliner Behörde. Ausgediente Akkus bereiten vor allem auf Grund des giftigen Inhaltsstoffes Cadmium bei der Abfallbehandlung Probleme. Bei den Batterien gibt zusätzlich der hohe Energieaufwand für ihre Herstellung Anlaß zur Sorge. Das merkt auch der Käufer, der für eine Kilowattstunde aus der Steckdose 25 Pfennig bezahlt, für die gleiche Arbeit aus der Batterie aber umgerechnet 600 Mark hinblättert. Auch aus Kostengründen sollte sich der umweltbewußte Käufer daher nach Alternativen umschauen. Statt quecksilberhaltige Batterien für die Armbanduhr zu kaufen, kann er sich auch für umweltverträgliche Alternativen wie Solar- oder Automatikuhren entscheiden. Akku-Geräte wiederum sind häufig überflüssig und können durch herkömmliche, leitungsgebundene Elektrogeräte samt Verlängerungskabel ersetzt werden. Also: Statt Akku-Bohrer lieber eine Kabeltrommel samt Hinweis auf den längst vorhandenen Elektro-Schlagbohrer unter den Weihnachtsbaum legen.