Für immer mit dem Namen Bosco verbunden ist das Becherspiel, ein uraltes Kunststück, das sich dank Alkiphron, dem griechischen Rhetor und Briefsteller, bereits im Altertum nachweisen läßt. Der Trick, die notwendige Nebensache, muß hier unerklärt bleiben, beim Kunststück selbst geht es darum, daß kleine Kügelchen unsichtbar von einem umgestülpten Becher unter den nächsten wandern, verschwinden, wieder erscheinen, um sich schließlich beim Schlußeffekt zur Überraschung der Leute in größere Gegenstände zu verwandeln.

Boscos Darstellung des Becherspiels war so vollendet, daß selbst der Wiener Johann Nepomuk Hofzinser, einer der elegantesten und gescheitesten Zauberer des 19. Jahrhunderts, total verzückt notiert hat: Bosco „ist eben im Besitz eines ausgezeichneten Maschinchens, um das man ihn beneiden könnte. Kein Mechaniker der Welt fertigt es an, es hat weder Deckel noch einen doppelten Boden, es hat keine Fädchen, und kein Gehilfe ist dazu nötig. Und dieses kleine Maschinchen ist seine Hand!“ Natias Neutert