1986: Die Luftwaffe wünscht ein superleichtes Aufklärungsflugzeug, zu entwerfen von der Firma Grob Flugzeugbau und zu bestücken mit amerikanischer Elektronik – das Projekt Lapas.

1988: Luftwaffeninspekteur Erhard Eimler und der Elektronikspezialist der Hardthöhe, Norbert Gilles, machen Urlaub auf der Hazienda des Lapas-Bauers Burkhart Grob in Brasilien.

Frühjahr 1991: Grob weist Finanzminister Waigel (CSU) auf seine Lapas-Entwicklung hin.

Sommer 1991: Waigel beauftragt einen Beamten seines Ministeriums, sich im Forschungsministerium für das Lapas-Projekt zu verwenden.

September 1991: Der Führungsstab der Marine moniert, eine Lapas-Lobby versuche Bedenken gegen ein konzeptionell überholtes Flugzeug unter den Teppich zu kehren.

Februar 1992: Der Verteidigungsminister nimmt Kenntnis von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. Der Verdacht: Vorteilnahme bei der Beschaffung des Höhenfliegers Lapas.

10. November 1992: Das Luftflottenkommando erklärt den Prä-Prototypen des Aufklärers Lapas für technisch überholt.