Wer nach dem 15. März mit Lufthansa von Frankfurt nach New York fliegt, kann im modernsten Langstreckenflugzeug der Welt Platz nehmen. Diese Strecke bedient dann der neue Airbus A 340. Der pro Maschine rund 140 Millionen Mark teure „Hoffnungsträger“ der Lufthansa, mit dem das Unternehmen der Konkurrenz zunächst auf den hartumkämpften Nordatlantikrouten Fluggäste abjagen will, setzt neue Maßstäbe: Der A 340 unterbietet die international vorgeschriebenen Lärmwerte um 40 Prozent, frißt gut ein Viertel weniger Kerosin als sein Vorgänger, die DC10, und pustet um 40 bis 85 Prozent weniger Schadstoffe in die Atmosphäre. 15 Stunden und bis zu 12 800 Kilometer kann der A 340 in der Luft bleiben, ohne tanken zu müssen. Damit werden Ziele nonstop erreicht, die bisher dem Jumbo-Jet vorbehalten waren. Auf derart langen Strecken, wie jüngst auf dem Rekordflug von Frankfurt nach Honolulu, spielt der Komfort an Bord eine besondere Rolle. Die Klimaanlage der Flugzeugkabine ist in sechs einzeln regulierbare Zonen aufgeteilt. Vor allem voll zahlende Kunden in der First und Business Class umwirbt die Lufthansa mit neuen, ergonomisch gestalteten, verstellbaren Flugsesseln. Jeder der teuren Plätze ist mit einem eigenen Videomonitor ausgerüstet. So kann der Fluggast individuell unter verschiedenen Filmen, Unterhaltungs- und Lehrprogrammen auswählen.