Die Bahn, Reiseveranstalter sowie internationale Fluglinien gewähren Ermäßigungen für die Fahrt vom Heimatort zum Flughafen. Die Angebote und Preise sind allerdings recht unterschiedlich.

Mit Beginn des Jahres ist auch das Bahnangebot Rail & Fly teurer geworden. Rail-&-Fly-Tickets der Bundes- und der Reichsbahn gibt es gegen Vorlage des Flugscheins – egal ob Linien- oder Ferienflug – zum Festpreis für die An- und Abreise zu und von allen Flughäfen. Bis zu fünf Personen (vier Erwachsene und ein Kind) können gemeinsam für 259 Mark (bis 250 Kilometer Fahrtstrecke; 2. Klasse) hin- und zurückreisen. Einzelreisende zahlen in der 2. Klasse 99 Mark, jede weitere Person 50 Mark.

Ab 251 Kilometern kostet das Fünf-Personen-Arrangement 360 Mark, Einzelreisende zahlen 140 Mark und Begleiter 70 Mark. Fahrten in der 1. Klasse sind 50 Prozent teurer. Bei Benutzung von ICE-Zügen wird ein Aufschlag von 25 Prozent berechnet. Kinder bis elf Jahren zahlen immer nur zehn Mark, auch wenn sie im ICE mitfahren.

Fluggäste der LTU können den Bahntransfer zu den Abflughäfen Düsseldorf, Hamburg, München, Köln/Bonn, Frankfurt und Berlin und zurück noch billiger haben. Je nach Entfernung, von 28 Mark (beispielsweise von Jena, Rostock oder Magdeburg nach Berlin) über 50 Mark (etwa von Cuxhaven nach Hamburg, von Herford nach Düsseldorf oder von Kaiserslautern nach Frankfurt) bis zu maximal 64 Mark kosten die Bahnfahrkahrten 2. Klasse pro Person.

Wer flughafennah wohnt und statt mit dem Auto mit öffentlichem Verkehrsmittel zum Airport anreist, fährt kostenlos in Verbindung mit einem Hapag-Lloyd-, Condor- und LTU-Ticket. Dieser Nahverkehrs-Service gilt in den Bereichen Rhein/Ruhr (VRR); Rhein/Sieg (VRS); Bremen/Niedersachsen (VBN); im Großraum Nürnberg (VGN); im Großraumverkehr Hannover (GVH); für den Frankfurter Verkehrsverbund (FW) und die Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG, VIP, DR) zum Abflughafen Berlin-Schönefeld. In den Preisseiten der Reiseveranstalter (zum Beispiel TUI, Fischer, Neckermann) stehen entsprechende Vermerke).

Dreißig interkontinentale Fluglinien, die mehrheitlich von Frankfurt aus zu Überseeflügen starten, haben mit der Bundesbahn ein Sonderabkommen getroffen. In Verbindung mit dem Flugschein der jeweiligen Airline gibt es eine Bahnfahrkarte entweder bei den Gesellschaften direkt oder im entsprechenden Reisebüro, jedoch nicht an den Schaltern der Bahn. Den Preis für die Fahrt legen die Fluggesellschaften individuell fest. Die Skala reicht von 0 bis 160 Mark.

Bei einigen Linien, wie beispielsweise Air India, Canadian Air, Malaysia Airlines, Philippine Airlines, können Langstreckenfluggäste sogar wählen, ob sie zum Nulltarif nach Frankfurt fliegen oder mit der Bahn fahren wollen.